Gesundheitsratgeber

Und es ist nicht nur der Baum, der Wurzeln braucht. Auch der Mensch ist auf seine Wurzeln angewiesen. Nun geht es darum herauszufinden, was oder wo seine Wurzeln sind.

Bei der Suche nach den eigenen Wurzeln gelangt man bald zum Begriff Heimat. Für ihn gibt es eine Vielzahl von Definitionen. Eine lautet: Ich bin da Zuhause, wo mein Herz ist. Das wiederum bedeutet, dass die Wurzeln zum Leben in den seltensten Fällen vom geographischen Ort abhängig sind. Da kommt das Herz als möglicher Sitz schon eher in Frage. Nicht weil es als Dauerpumpe unseren Kreislauf in Bewegung hält, sondern weil es der Sitz der Seele ist. Diese These ist schon sehr alt und man kann ihr getrost folgen. Vorausgesetzt der Mensch ist mehr als eine Anhäufung von physikalischen, chemischen und biochemischen Vorkommnissen.

Wir sollten also mehr auf unser Herz hören. Ganz nach der Geschichte des «kleinen Prinzen» von Antoine de Saint Exupéry. Dem Herzen zuhören bedingt etwas Zeit im Alltag. Damit der Kopf, die Ratio wahrnehmen kann, was das Herz «sagt». Wenn wir unser Kopfhirn jedoch pausenlos mit Input und Ablenkung beschäftigen durch zu viel Alltagsarbeit oder elektronische Medien fehlt uns die Zeit, hinzuhören. Gerade die elektronischen Medien, sind Nutzen und Untergang zugleich. Das wirkt etwas theatralisch – zugegeben. Aber wer fast 100% der Wachzeit und evt. auch während der Schlafenszeit durch x Apps- push-news, What’s ups oder Streamingdienste sein Gehirn beschäftigen lässt, wird keine Zeit mehr finden hinzuhören. Das ist bei uns Erwachsenen ein Problem und noch viel mehr bei unseren Kindern. Und gerade da ist der Umgang mit den e-Medien sehr herausfordernd.  Wir hatten kaum Zeit den «richtigen» Umgang zu lernen, weil die ganze Entwicklung so raste und immer noch rast.

Die Zeit inne zu halten und etwas reifen zu lassen, vielleicht sogar beim Reifen zuzusehen täte uns in so vielen Situationen einfach gut. Aber heute muss alles sehr schnell gehen. Wir werden von den Möglichkeiten dazu erzogen, dass ich alles hier und jetzt erwarten kann. Egal ob ich es in China oder bei uns gleich um die Ecke bestelle. Die Konsequenzen, vielleicht nicht für mich direkt, aber für mein Umfeld, meine/unsere Umwelt bekomme ich kaum mit – denn dazu müsste ich mir die Zeit nehmen um mir Gedanken machen zu können aber etwas…

Zeit ist ohnehin ein wichtiges Thema. Auch unser Körper beansprucht Zeit für die biologischen Imperativs wie Essen, Stuhlen, Schlafen, Trinken. Auch die geben wir ihm selten in der genügenden Form. Unserer Verdauung (nicht der Stuhlgang, sondern  das Verdauen der Nahrung im Magen, Darm, Leber) kann als ein anderer Sitz unserer Wurzeln angesehen werden. Während das Herz für Wurzeln energetischer Ebenen angesehen werden kann, ist der Bauch mehr für die stoffliche Ebene. «Im Darm sitzt der Tod»  ein Ausspruch der schon Hippocrates nachgesagt wurde hat je länger je mehr Bedeutung.

Viele Menschen werden immer mal wieder oder ständig geplagt von Magen-Darm-proplemen. Frühling ist die Zeit sich um die Wurzeln zu kümmern, zu entlasten. Das bedeutet zu entschlacken, das Bindegewebe durch zu putzen und den Darm zu «sanieren». Dabei gibt es die Verschiedensten Möglichkeiten. Zum Beispiel die Darmaufbaukur von Bromatech. Eine Firma die seit über 20 Jahren intensiv mit dem Microbiom (früher = Darmflora) und dessen Einfluss auf den ganzen Menschen forscht. Bei diesen Forschungen sind erstaunliche Verbindungen erkannt worden, zwischen Problemen im Darm und Beschwerden an einem ganz andern Ort im Körper. «Im Darm sitzt der Tod» also putzen wir ihn doch raus.

Lassen Sie sich bei uns beraten, wie Sie Ihre Wurzeln pflegen können – vielleicht auch mit unserer Seiz-Wurzelsalbe im eigenen Labor hergestellt.

Ich wünsche Ihnen einen tollen Frühling voller Saft und gesunder Wurzeln.

Patrick Seiz

Patrik Seiz, Drogist und Naturheilpraktiker Drogerie Seiz, Buchrain. Bild zVg.