Die Mikrobe ist nichts, das Terrain ist alles

Patrik Seiz, Drogist und Naturheilpraktiker, Drogerie Seiz, Buchrain. Bild zVg.

Die Fastenzeit ist soeben beendet aber der Frühling beginnt erst so richtig. Mit dem Frühling kommt auch die Kraft der Erneuerung. Deshalb ist er die beste Zeit um raus zu putzen, egal ob den Kleiderschrank, die Wohnung, das Haus oder den Körper. Und es war wohl noch selten wo wichtig wie dieses Jahr.

«Die Mikrobe ist nichts, das Terrain ist alles» bedeutet, dass der Körper, auf den ein Erreger trifft, bestimmt, wie stark sich der Erreger als Krankheit zeigt. Betrachten wir den Menschen und seinen Körper etwas mehr als Ganzes ist klar, es gibt nicht das Immunsystem, den Stoffwechsel, die Verdauung welche losgelöst vom Rest des Körpers funktionieren. Alles ist miteinander verknüpft und da spreche ich noch nicht einmal von den verschiedenen Ebenen des Lebendigen. Denn dazu wäre eine Auseinandersetzung mit dem Leben und dem Sein notwendig. Was zugegebener Massen gerade jetzt sehr sinnvoll wäre.

Es ist für die meisten Menschen wichtig die Frühlingskraft auch für den Frühlingsputz zu nutzen, um auf diesem Weg den Stoffwechsel zu optimieren und mit ihm die Verdauung zu stärken und das Immunsystem agiler zu machen. Alles hängt zusammen. Das zeigten auch die letzten rund 30 Jahre Forschung rund ums Mikrobiom im Darm (früher = Darmflora).

Ich empfehle zum Entschlacken, denn das ist der Frühlingsputz im Körper, die zwei monatige Terrainverbesserung nach Bé Mäder, die auf den drei Säulen aufbaut:

– Wann gegessen wird.

– Dem Körper die Werkzeuge für einen Optimalen Stoffwechsel bereitstellen (Vitalstoffe).

– Die Ausleitwege des Körpers anregen (Leber, Nieren, Darm, Haut und Atmung).

Wir durften in den letzten bald 25 Jahre oft sehr gute Rückmeldungen entgegennehmen, von Menschen, die diese zwei Monate für sich durchzogen. Auch, weil die Terrainverbesserung sehr gut im Alltag implementiert werden kann. Wenn mal eine Ausnahme gemacht wird, fällt man auch nicht gleich auf Null zurück. Sicher ist der Effekt besser, die zwei Monate ohne oder nur mit ganz wenigen Ausnahmen zu absolvieren. 

Das Ziel der Terrainverbesserung ist es nicht Kilos zu verlieren. Es kann jedoch durchaus sein, dass das ein Stück weit geschieht, durch die bewusstere Ernährung. Gemäss Rückmeldungen, kann aber danach besser abgenommen werden, weil der Stoffwechsel wieder auf Veränderungen reagieren kann.

Die nachhaltigste Art den Stoffwechsel anzuregen ist den Körper zu bewegen. Das fällt jetzt, wo es wärmer ist deutlich leichter als in den Wintermonaten mit geschlossenen Sportanlagen und Fitnesscentern oder abgesagten Turn, Yoga, Tanzanlässen. Umso wichtiger ist es, sich dennoch zu bewegen. Dabei muss es nicht Sport sein, etwas zügiges Gehen über mindestens eine halbe Stunde täglich, hilft dem Körper bereits stark. Vieles wie Yoga oder Chi-Gong kann, respektive sollte sogar täglich gemacht werden, auch ohne Anleitung. Vorausgesetzt man ist schon etwas länger dabei.

Selbstverantwortung zu übernehmen bedeutet auch, sich selber ernst genug zu nehmen um etwas für sich zu tun. Für sich und nicht sein Ego. Wobei auch diese Aussage einer genaueren Betrachtung lohnen würde.

Entschlacken ist eine sehr gute und in den meisten Fällen auch wichtige Möglichkeit diese Verantwortung wahr zu nehmen. Die Terrainverbesserung ist eine Möglichkeit zu entschlacken. Wir stellen Sie Ihnen gerne genauer vor und zeigen allenfalls auch Alternativen dazu auf.

Ich wünsche Ihnen eine wunderbare Frühlingszeit in der die Lebensfreude wieder gelebte werden kann und darf.

Patrick Seiz