Weniger Verkehr dank ausgeklügeltem Mobilitätskonzept

Pionierleistung Sagenmatt: E-Mobilität, Car-Sharing-Flotte in der Tiefgarage und Solarzellen auf dem Dach sind Teil eines zukunftsweisenden Mobilitätskonzepts.

Sagenmatt Ebikon

Die Neubausiedlung Sagenmatt setzt auf ein völlig neuartiges Mobilitätskonzept, welches den Bewohnerinnen und Bewohnern zur gewünschten Zeit das passende Verkehrsmittel zur Verfügung stellt. Dazu zählen ÖV-Angebote, eine siedlungseigene Car- und Bikesharing-Flotte sowie intelligent verwaltete Parkplätze. Auf diese Weise entsteht gegenüber der ursprünglichen Nutzung keine Verkehrszunahme.

Pionierleistung in Ebikon

«Um das Verkehrsaufkommen entlang der viel befahrenen Kantonsstrasse nicht zusätzlich zu belasten, setzen wir zusammen mit der AMAG auf ein neuartiges Abonnement-System, das verschiedene Mobilitätsangebote direkt in die Miete integriert», erklärt Christian Grewe, zuständiger Projektleiter der Moyreal Immobilien AG, welche der AMAG-Erbin Eva Maria Bucher-Haefner gehört. Während ihr Bruder das Fahrzeuggeschäft übernommen hat, investiert sie über Moyreal in nachhaltige und innovative Immobilienprojekte in der Schweiz. Der Sagenmatt kommt eine besondere Stellung zu: Sie ist landesweit das erste Pilotprojekt, bei dem das neue Mobilitätskonzept in eine ganze Siedlung integriert wird.

Pionierleistung Sagenmatt: E-Mobilität, Car-Sharing-Flotte in der Tiefgarage und Solarzellen auf dem Dach sind Teil eines zukunftsweisenden Mobilitätskonzepts.

 

Keine Verkehrszunahme dank intelligentem Mobilitätsmix

Die Mobilitätspakete umfassen einen Mix aus ÖV-Abos, einer siedlungseigenen Car- und Bikesharing-Flotte sowie intelligent verwalteten Parkplätzen. Zudem stehen Stellplätze für Velos, bewirtschaftete Besucherparkplätze und Kurzzeitparkplätze für das Gewerbe zur Verfügung. Trotz dem Bau neuer Wohnungen wird das Verkehrsaufkommen insgesamt nicht weiter ansteigen: «Die Fahrten der künftigen Bewohnerinnen und Bewohner werden durch den Wegfall des früheren Autozentrums, der Tankstelle und der Waschstrasse kompensiert», sagt Grewe. 

Auf dem Dach der Überbauung befinden sich Solarzellen, die Strom für E-Fahrzeuge in der Tiefgarage generieren. Die Erschliessung der Einstellhalle wurde auf Wunsch der Anwohner an die nördliche Grundstücksgrenze verlegt. Die gesamte Parkierung erfolgt unterirdisch – ebenerdig befinden sich, anders als heute, ausschliesslich Besucherparkplätze. 

Als Drehscheibe fungiert eine Smartphone-App, die den Zugang zum bevorzugten Verkehrsmittel erleichtert und die Kommunikation innerhalb der Siedlungsgemeinschaft ermöglicht. Teile des Konzepts werden bereits in verschiedenen Mehrfamilienhäusern und Firmenflotten in Zürich getestet. 


AMAG setzt auf nachhaltige Mobilität 

Die Schweizer Unternehmensgruppe AMAG entwickelt sich vom Handels­unternehmen zum Mobilitätsanbieter. Seit Mitte 2018 arbeitet das «AMAG Innovation & Venture Lab» an
Strategien für die Mobilität der Zukunft. Dazu zählen beispiels­weise die Projekte CLYDE, welches spannende Abo-Modelle anbietet oder noviv, welches Immobilienverwalter und Unternehmen in Fragen zu integrierten Mobilitätslösungen berät. Zu den neusten Entwicklungen gehört das Mobilitätskonzept der Sagenmatt. Auf dem Areal der ehemaligen AMAG Ebikon an der Luzernerstrasse entstehen in den nächsten Jahren rund 240 Miet- und Eigentumswohnungen, Büros, Ateliers und Gewerbeflächen. 

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