Namhafte «Äbiker» Gwerbler unterstützen die Ebikoner Fasnacht. |Bild Lars de Groot

ro. «Wir waren noch nie so gut gekleidet – gemeint war das Regentenquartett 2012 – wie dieses Jahr», meinte der aufgestellte Zunftmeister Markus Affentranger.

Lob an Ebikoner Unternehmen
«Zu verdanken haben wir dies unserem  einheimischen Modekünstler Ernst Gerber.» Und er fügte gleich an, dass er als  in Baar wohnhafter Unternehmer die Ebikoner Firmen als «geilste» Geschäftspartner zu schätzen wisse. Diese Worte trugen ihm neben der Spende des Apéros tosenden Applaus der rund 60 anwesenden Gewerblerinnen und Gewerbler ein. Weiter betonte Markus I., dass es die Ebikoner Fasnacht ohne Gewerbe gar nicht gebe. Ein weithin sichtbares Zeichen der Präsenz sei u.a. der jährliche, buntfarbige Guuggenbaum beim Bruder-Klausen-Brunnen. Und abschliessend meinte Markus I.: «Für mich und mein Gefolge – Frau Antoinette, Weibelpaar Beat und Nadja Vogel – hat am 7. Januar eine strenge Zeit begonnen. Wir sind jeden Tag unterwegs und freuen uns auf eine tierische und affengeile Fasnacht in Ebikon.»

Politik fordert Gewerbe
Vorgängig der fasnächtlich-humoristischen Worte schlug Gewerbepräsident Beat Knapp ernstere Töne an. Die Erbschaftsinitiative sowie die Abstimmung «Sechs Wochen Ferien» fordern das Gewerbe heraus. Für ihn sei diese ein «Rohrkrepierer». Zuerst sollen alle Arbeitnehmer wenigstens fünf Wochen Ferien zugesichert erhalten. Ein Dorn im Auge sind  Beat Knapp die stets steigenden Einkäufe der Schweizer im Ausland. Sie beziffern sich nach zuverlässigen Angaben auf rund vier Milliarden Franken! Wenn es so weitergeht, sind nach Knapp rund 15‘000 Arbeitsplätze in der Schweiz gefährdet.
Erfreulicher war der gewerbeinterne Rück- und Ausblick. Mit Genugtuung wies Beat auf die erfolgreiche Ausstellung EBInova hin. Sein Dank galt diesbezüglich den Vorstandskollegen sowie den vielen Helfern und Ausstellern. Knapp erwähnte weiter ein paar Highlights im Rahmen der Vereinstätigkeit. Er hob dabei einen Kinoabend in der Rotseebadi und den Besuch der Firmenräumlichkeiten des bekannten Filmemachers  und «Seerose-Priisträger»  Marcel Wolfisberg hervor.
Für Gesprächsstoff während des ausgezeichneten «Dreigängers» aus der «Trumpf Buur»-Küche war  gesorgt. Viele benützten die Gelegenheit, mit den VIP-Gästen Gemeindeschreiberin Pia Maria Brugger und  Sozialvorsteher Res Michel Kontakt zu knüpfen, was im Gewerbeleben ja von enormer Wichtigkeit ist!