Das belgische Unternehmen Exmore verfügt über viel Erfahrung in der Entwicklung von kundenspezifischen Lösungen für die Verarbeitung von Sensorleitungen. Durch die Akquisition von Exmore stärkt Komax seine Position in diesem künftig noch wichtiger werdenden Markt.

Exmore existiert seit 1993 und hat sich auf die Entwicklung von kundenspezifischen Lösungen für die automatisierte Kabelverarbeitung spezialisiert. Getreu dem Firmenmotto «making industrial standards work», entwickelt Exmore anspruchsvolle Applikationen, mit denen sie Serienmaschinen optimiert und damit spezifische Kundenbedürfnisse erfüllt.

Dabei fokussiert das Unternehmen auf die Entwicklung von Applikationen, die mit der Verarbeitung von Sensorleitungen zusammenhängen. Damit Fahrzeuge intelligenter werden und hochautomatisiert oder gar autonom fahren können, werden sie künftig noch mehr Sensoren enthalten.

Komax setzt auch bei der neusten Übernahme auf Kontinuität: Luc Sneyders, Geschäftsführer und bisheriger Grossaktionär von Exmore, hat seit 1994 das Unternehmen aufgebaut und geprägt. Ab 2006 wurde er dabei von der belgischen Investmentgesellschaft Creafund unterstützt. Er wird Exmore auch weiterhin führen und weiterentwickeln und sagt: «Es freut mich sehr, dass durch den Verkauf an Komax meine Mitarbeitenden eine Zukunft in einer Gruppe erhalten, in der Innovation höchste Priorität hat. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam noch stärker sind.» Matijas Meyer, CEO der Komax Gruppe, teilt diese Überzeugung und fügt an: «Die grosse Erfahrung der Exmore-Mitarbeitenden im Bereich Applikationen ist äusserst wertvoll für Komax. Denn dieses Fachwissen ergänzt optimal unser bestehendes Know-how und wird unseren Kunden zusätzliche Lösungen bringen.»

Exmore hat seinen Hauptsitz in Beerse, Belgien, und beschäftigt rund 60 Mitarbeitende. Die
Kunden stammen u.a. aus den Marktsegmenten Automobilindustrie, Unterhaltungselektronik, Industrieanwendungen, Luft- und Raumfahrt sowie Medizinaltechnik. Exmore wird ab 1. Oktober 2019 in der Komax Gruppe konsolidiert.