Seit sechs Jahren setzt sich die Stiftung Speranza für Jugendliche ein, die den direkten Einstieg in eine Lehre nicht schaffen. Zum Beispiel indem sie ihnen hilft, Defizite im schulischen Bereich aufzuarbeiten. Oder indem sie Arbeitseinsätze, Schnupperlehrstellen oder Praktika organisiert, um ihnen den Einstieg in die Berufswelt zu erleichtern.

api. In diesem Zusammenhang kann die Stiftung Speranza seit Jahren auf die aktive Mithilfe diverser Unternehmen aus der Region zählen. Beim Unternehmerapéro vom Dienstagabend am neuen Sitz im Littauerboden bedankte sich Geschäftsführer Stephan Clavadetscher bei den zahlreichen Wirtschaftsvertretern für ihr Engagement zugunsten des Berufsnachwuchses: «Ohne Ihren Einsatz wären viele Erfolgsgeschichten nicht zustande gekommen.» Danach präsentierte Clavadetscher die präventiven Angebote der Stiftung Speranza in der Volksschule, so wie das Time-out, Rent-a-Boss oder die Bewerbungstrainings. Wenn die Jugendlichen mal in die Berufsbildung integriert sind, sei die Arbeit von Speranza aber noch lange nicht beendet. «Um die Lehrverhältnisse zu stabilisieren und die zurzeit wachsende Zahl der Lehrabbrüche zu senken, begleiten wir die Jugendlichen neu auch während der Lehre», sagte Clavadetscher. Gastreferent am Unternehmerapéro war Ruedi Siegrist, der als Rektor der Berufsfachschule Baden seit über 20 Jahren die Berufsbildungslandschaft der Schweiz mitprägt.

Zu Gast am Unternehmerabend der Stiftung Speranza: (v.l.) Maria Kienholz, Sepp Schriber (beide Adligenswil) sowie Gabriela Thalmann von Schindler Berufsbildung in Ebikon. (Bild apimedia)
Zu Gast am Unternehmerabend der Stiftung Speranza: (v.l.) Maria Kienholz, Sepp Schriber (beide Adligenswil) sowie Gabriela Thalmann von Schindler Berufsbildung in Ebikon. (Bild apimedia)