Ein Fünfliber pro gelaufenen Kilometer

Strahlende Gesichter: Flankiert von CKW Läuferinnen und Läufern freuen sich Luitgardis Sonderegger-Müller von der Stiftung Rodtegg Luzern sowie Jürg Hottiger und Beat Fischer vom Verein Seevogtey Sempach über den Check von je 5'000 Franken. Bild zVg.

Zum fünften Mal haben CKW-Mitarbeitende Spenden zugunsten von benachteiligten Menschen aus der Region «erlaufen». Mit der Spendenaktion «Jeder Kilometer zählt!» verbindet CKW ihre soziale Verantwortung mit der Gesundheitsförderung ihrer Mitarbeitenden. Sie belohnt die Kilometer, die die Mitarbeitenden an offiziellen Laufanlässen in der Zentralschweiz zurücklegen. Über eine Spende von je 5’000 Franken freuen sich die Rodtegg, Stiftung für Menschen mit körperlicher Behinderung sowie das Kinder- und Mütterhaus Seevogtey Sempach.

Im Rahmen der Spendenaktion «Jeder Kilometer zählt!» animierte CKW ihre Mitarbeitenden zum fünften Mal, ihre Gesundheit an den CKW-eigenen, wöchentlichen Lauf- und Walkingtreffs zu fördern. Gut trainiert nahmen über 60 Mitarbeitende im vergangenen Jahr an 23 Laufsportveranstaltungen teil. Dabei setzten sie ihre Energie auch für einen guten Zweck ein: Für jeden gelaufenen Kilometer spendet CKW einen Fünfliber. Knapp 2’000 Kilometer legten die Mitarbeitenden 2015 an den Volksläufen zurück. Das entspricht der Strecke von Luzern nach St. Petersburg in Russland – oder umgerechnet 10’000 Franken. Die Stiftung Rodtegg Luzern sowie das Kinder- und Mütterhaus Seevogtey Sempach durften kürzlich je einen Check über 5’000 Franken entgegen nehmen. Ein Betrag, der bei beiden Institutionen hoch willkommen ist für die Finanzierung von aktuellen Projekten oder Notlagen.

Seevogtey Sempach und Stiftung Rodtegg
Zentrales Angebot des Vereins Seevogtey ist das Mütterhaus. In der Liegenschaft Seevogtey in Sempach finden alleinstehende Mütter, die in eine Notlage geraten sind, ein Zuhause. So können sie sich mit ihren Kindern aus einer schwierigen Lebenssituation wieder auffangen und neu zurechtfinden – mit dem Ziel, ihr Leben nach spätestens zwei Jahren wieder selbstständig meistern zu können. Betriebsleiter Jürg Hottiger freut sich über die grosszügige Spende und weiss sie auch sinnvoll einzusetzen: «Viele unserer Frauen und Kinder konnten aus finanziellen Gründen lange nicht zum Zahnarzt gehen und haben entsprechend schlechte Zähne und oft wenig Kenntnisse über Mund- und Zahnhygiene. Mit der Spende können wir einen Teil der Kosten übernehmen, damit ein Zahnarzt bestehende Schäden beheben und Instruktionen für die richtige Zahnpflege geben kann.» Willkommen ist die unerwartete Spende auch bei der Rodtegg, einer privaten Stiftung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit einer körperlichen oder mehrfachen Beeinträchtigung. Sie bietet Raum zum Lernen, Arbeiten und zum Leben. «Unsere Bewohnerinnen und Bewohner haben in eigener Regie einen Freizeitraum geplant und realisiert. Mit dem Betrag geht nun der grosse Wunsch nach einer zweckmässigen Möblierung in Erfüllung», freut sich Direktorin Luitgardis Sonderegger-Müller.

Strahlende Gesichter: Flankiert von CKW Läuferinnen und Läufern freuen sich Luitgardis Sonderegger-Müller von der Stiftung Rodtegg Luzern sowie Jürg Hottiger und Beat Fischer vom Verein Seevogtey Sempach über den Check von je 5'000 Franken. Bild zVg.
Strahlende Gesichter: Flankiert von CKW Läuferinnen und Läufern freuen sich Luitgardis Sonderegger-Müller von der Stiftung Rodtegg Luzern sowie Jürg Hottiger und Beat Fischer vom Verein Seevogtey Sempach über den Check von je 5’000 Franken. Bild zVg.