Der FC Luzern scheidet nach einer 0-1-Niederlage im Halbfinal gegen den FC Thun aus dem Cup aus. Es war eine besonders bittere Niederlage – der Siegtreffer in der 80. Minute hätte wegen Offsides nicht zählen dürfen.

Die Ernüchterung nach dem Schlusspfiff war gross – der Frust der FCL-Anhänger lag zum Greifen in der Luft. die Blau-Weissen hatten das Spiel dominiert, waren gegen ein minimalistisch auftretendes Thun die klar bessere Mannschaft. Doch es reichte nicht zum Sieg. Viele vergeben Chancen und ein Zibung-Patzer reichten für die bittere Niederlage mit Cuphalbfinal. Zudem wurde klar: Der Treffer von Gelmi in der 80. Minute war Offside.

Nervöser Beginn

Das Spiel vor 12094 Zuschauer begann nervös. Bereits in der 2. Minute kam Sorgic zu seiner ersten Top-Chance im Strafraum des FC Luzern. Kakabaze rettete den FCL vor dem frühen Rückstand. In der Folge waren es aber die Blau-Weissen, die das Spiel dominierten. In der 7. Minute hätte der FCL wegen Handspiel sogar einen Penalty erhalten müssen. Doch weder Ndenge, noch Vargas oder Eleke gelang es vor der Pause die Führung für den FCL klar zu machen.

Drückende Überlegenheit

Nach der Paus ging es im gleichen Stil weiter: Der FC Thun stand hinten kompakt un der FCL versuchte das Spiel zu machen. In der 54. Minute kam Ndenge erneut zu einer grossen Chance, nach seinem wunderbaren Solo, doch Eleke setzte den Ball schliesslich knapp neben das Tor. Das hätte spätestens das 1-0 für das Heimspiel sein müssen.

Der FC Luzern war drückend überlegen, lancierte Angriff um Angriff – doch das Runde wollte partout nicht ins Eckige. Schneuwly versuchte es in der 62. und 64. Minute aus der zweiten Reihe, doch beide Male flog der Ball klar über das Thuner Tor. Schliesslich brach ein Patzer von David Zibung in der 80. Minute Luzern das Genick. Nach einem hohen Ball wurde Luzern Torwart nicht Herr über die Situation, Sorgic staubte ab, legte zurück auf Gelmi und dieser schoss ein zum 0-1. Noch bitterer für den FCL: Die TV-Wiederholung zeigte, dass der Treffer wegen Offside nicht hätte zählen dürfen. So aber machte das minimalistische Thun alle Luzerner Cupfinal-Träume zu nichte.