Der FC Luzern erspielt sich zuhause gegen YB einen Punkt. Die Tore für die Luzerner schossen Ndiaye und Alves.

Rudelbildung in der Nachspielzeit der Partie FC Luzern – YB. Es ist der unschöne Schluss eines sehr attraktiven Spiels. Die Luzerner und auch die Berner können sich kaum mehr beruhigen und schliesslich sieht Christian Schwegler noch die gelb-rote Karte. Den Rangeleien gingen etliche umstrittene Schiedsrichterentscheidungen voraus, bei welchen der Unparteiische Lionel Tschudi mehrheitlich gegen den FCL entschieden hatte. Am Spielstand von 2-2 änderte das aber nichts mehr.

Guter Start der Luzerner

Der FC Luzern startete richtig gut in die Partie gegen den Meister aus Bern. Bereits in der 4. Minute kam Alves nach einem Freistoss von Ndiaye völlig frei zum Kopfball – setzt das Leder aber neben das Tor. Nur 10 Minuten später war es Ndiaye selber, der nach einem guten Doppelpassspiel mit Schulz zu einer guten Chance kam. Aber auch er bringt seinen Abschluss nicht aufs Tor. 

In der 22. Minute konnte Ndiaye dann aber doch noch jubeln. Nach einer Flanke von Pasci Schürpf, die von Margiotta wunderbar verlängert wird, steht der FCL-Stürmer goldrichtig und netzt ein zum 1-0 für die Leuchtenstädter. Die blau-weisse Führung hielt dann aber nur eine Viertelstunde – dann nämlich riss Knezevic Assalé im Strafraum nieder. Nsame liess sich dann beim Penalty nicht zweimal bitten und machte das 1-1. Vor der Pause erhöhte Assalé sogar noch auf 1-2 – er hat Kezevic und Schwegler im Alleingang vernascht.

Mit Kampf zum Unentschieden

Der FC Luzern erfreute die knapp 11’000 Zuschauer im Stadion auch zu Beginn der zweiten Halbzeit. Hoch motiviert und kampfbereit stürzten sich die Luzerner wieder in die Offensive. Schliesslich war es in der 60. Minute Lucas Alves, der nach einem Corner zum 2-2 einköpfte. 

Der FCL blieb dran, erarbeitete sich auch in der Folge noch einige Chancen, die aber nicht zu einem Torerfolg führten. Je länger das Spiel dauerte, desto zweikampf-betonter wurde es. es gab etliche umstrittene Szenen, der Spielstand änderte sich aber nicht. Es blieb beim 2-2 gegen den Meister YB – der FCL setzte damit seit langem wieder einmal ein positives Zeichen. 

Sara Häusermann