Das Europa League Hinspiel gegen KI Klaksvik von den Färöer Inseln gewinnt der FC Luzern äusserst knapp mit 1-0. Christian Schneuwly erlöste die Luzerner in der 93. Minute.

Der Erleichterung in der 93. Minute war sowohl dem Torschützen Christian Schneuwly als auch den knapp 6500 Zuschauern im Stadion deutlich anzusehen. Lange, lange hatte es gedauert, bis der FC Luzern zu diesem Torerfolg kam. Schliesslich führte ein Gedusel vor dem Tor von Klaksvik dazu, dass Schneuwly plötzlich ziemlich alleine dastand und das Ding reinmachte. Zur unendlichen Freude des blau-weissen Anhangs.

Bemühen von beiden Seiten

Das Spiel vor dem sehr aktiven FCL-Anhang begann eigentlich ganz unterhaltsam. Bereits in der 4. Minute köpfte Schürpf den Ball an die Latte. Was danach folgte war allerdings kein Spiel für schwache Nerven. Klaksvik begnügte sich mehrheitlich mit Verteidigungsarbeit – und der FCL probierte gefühlte 3000 Varianten aus, um überhaupt in den gegnerischen Strafraum zu kommen. Die Ausbeute: Ein weiterer Pfostenschuss und etliche ungefährliche Chancen.

So waren es kurz vor der Pause dann plötzlich die Färinger, die zu grossen Chancen kamen. Nach einem Corner prallte das Leder an den Pfosten. Schockmoment für den FCL!

Unendliche 2. Halbzeit

Nach der Pause ging es im gleichen Stil weiter: Klaksvik stand hinten rein und der FCL rannte an. Es folgte Chance um Chance. Kakabaze durfte zweimal und auch Voca versuchte sich gleich doppelt – der zweite Schuss aus grösserer Distanz prallte an den Pfosten. Auch der eingewechselte Eleke kam noch zu seiner Chance, scheiterte aber am gegnerischen Torhüter. 

Schliesslich war es dann in der 93. Minute Schneuwly, der den FC Luzern erlöste. Somit reisen die Luzerner nächste Woche mit einem minimalen Polster zum Rückspiel auf die Färöer Inseln.

Sara Häusermann