Dem FC Luzern gelingt im dritten Spiel dieser Saison der erste Sieg. Die Leuchten gewinnen zu Hause gegen Lugano mit 4-2. Matchwinner war nebst Pascal Schürpf und Miro Salvi auch der Neuzugang Blessing Eleke.

sha.Die neue Nummer 10 des FC Luzern, vor 10 Minuten reingekommen und bereits Gelb abgeholt – steht jubelnd vor dem Family-Corner. Blessing Eleke gelingt das 4-2 – und das bei seinem ersten Einsatz für Blau-Weiss. Dies ist dann auch der letzte Treffer an diesem torreichen Samstagabend. Der FC Luzern gewinnt gegen Lugano mit 4-2. Der FCL-Trainer René Weiler war nach dem Spiel sehr erfreut: «Eleke hatte mit seinem Tor einen Top Einstand. Ich freue mich für ihn und für das ganze Team, dass es heute so geklappt hat.»

Harziger Start

Den besseren Start in die Partie erwischte aber der Gast aus dem Tessin. Lugano machte gleich von Beginn weg Druck, das vor allem über den pfeilschnellen Assan Ceesay. In der 6. Minute war es aber schliesslich Yao Eloge, der jubelte. Nach einem Eckball, den die Luzerner nicht klären können, nickt er ein zur Führung.
Der FCL hatte auch in der Folge Mühe ins Spiel zu finden. Sämtliche Standarts versandeten im Nirgendwo und auch aus dem Spiel heraus klappte nicht viel. Bis schliesslich Demhasaj zu einem kleinen Solo ansetzte und flach einnetzte zum 1-1 Ausgleich.

Pasci Schürpf is back

Die erste Halbzeit war noch nicht vorbei, da gab es nochmals Aufregung im Luzerner Strafraum. Schmid hatte den viel zu schnellen Ceesay zu Foul gebracht. Mirko Salvi im Luzerner Tor bewies sein Können und hielt das Geschoss von Carlinhos. Beflügelt von dieser Grosstat des Luzerner Keepers macht es Pascal Schürpf auf der anderen Seite Besser. Er verwertet den Penalty, der aufgrund eines Fouls gepfiffen wurde, mit einem satten Schuss in die Mitte.
Nach der Pause in der 58. Minute war es dann erneut dieser Pasci Schürpf, der den FCL 3-1 in Führung schoss. Die Luzerner Fans stimmten euphorisch «Pasci, Pasci Schürpf» an – noch bestens bekannt aus der letzten Saison. Balint Vecsei brachte Lugano noch auf 3-2 ran – doch Eleke vollendete schliesslich auf 4-2.