Der FC Luzern verliert zu Hause gegen den FC Basel mit 0-1. Zu Reden gab aber einmal mehr ein umstrittener Schiedsrichterentscheid.

Es wird kein Spiel sein, an das man sich noch lange erinnern wird. Nach gut 94 Minuten pfiff der Schiedsrichter die Partie zwischen dem FC Luzern und dem FC Basel beim Stand von 0-1 ab. Es war ein Spiel, das geprägt war von vielen Zweikämpfen und auch Fehlpässen beider Mannschaft. Nichts für Fussballfeinschmecker.

Erster Treffer für Basel – nein, doch nicht

Der Gast aus Basel startete besser in die Partie und konnte vor allem im Mittelfeld das Zepter sehr schnell übernehmen. Der FC Luzern brauchte einige Minuten, um auch Fuss zu fassen. Viele nennenswerte Torchancen kamen dennoch nicht zustande. Tsiy Ndenge schoss das Leder in der 15. Minute flach am Tor vorbei – das war’s dann auch schon.

Mehr zu reden gab es auf der anderen Seite. Schiedsrichter Hänni entschied in der 36. Minute auf Freistoss. Halb-rechts etwa 20 Meter vor Zibungs Kasten standen Kuzmanovic und Zuffi bereit – setzten den Ball jedoch nicht. Von einem Moment auf den anderen wurde der Ball dann auf den Rasen gelegt, der Freistoss unmittelbar danach ausgeführt – Tor. Zibung reklamierte beim Schiedsrichter umgehend – dieser liess den Freistoss wiederholen, nachdem er das Tor aber bereits gegeben hatte. Eine mehr als strittige Entscheidung.

Ein Tor entscheidet das Spiel

Der FC Luzern wurde also durch einen umstrittenen Schiedsrichter-Entscheid vom Rückstand bewahrt. Wirklich motivierend schien sich das auf die Spieler jedoch nicht auszuwirken. Der FCB war auch nach der Pause die aktivere, spielbestimmendere Mannschaft. in der 80. Minute war es schliesslich Suchy, der mit einem Nachschuss zum 0-1 einnetzte. An diesem Spielstand vermochte der FCL nichts mehr zu ändern.

Sara Häusermann