Drei Spiele nach der Winterpause – drei Niederlagen. Der FC Luzern verliert auch gegen den FC Lugano – und holt erneut eine gelb-rote Karte.

0-3 heisst das Endresultat am Samstagabend gegen Lugano. Deutlich – und in dieser Höhe nach 90 Minuten sogar gerechtfertigt. Der FC Luzern braucht einfach zu viele Chancen für seine Tore. Und hinten ist beinahe jeder Schuss ein Treffer. 

Wer sie vorne nicht macht…

Der FC Luzern startete eigentlich gut in die Partie. Bereits in der 1. Minute schmetterte Pascal Schürpf das Leder an die Latte. Dieser Chancen folgten weitere beinahe im Minutentakt. Schulz, Eleke, Demhasaj – alle scheiterten sie vor dem Lugano-Tor. Und wie heisst es so schön: „Wer sie vorne nicht macht, kassiert sie hinten.“ Also kam es, wie es kommen musste: Sadiku schoss in der 32. Minute das 1-0 für den Gast aus Lugano. Sowohl Sidler als auch Lucas und Torhüter Salvi sahen dabei mehr als unglücklich aus. 

Erneut fliegt einer vom Platz

Der FCL startete nach der Pause gut in die Partie und drückte auf den Ausgleich. In der 55. Minute scheiterte Demhasaj nur knapp an einem sensationellen Lugano-Torhüter.

In der 70. Minute trauten die FCL-Fans ihren Augen nicht: Eleke fliegt mit gelb-rot vom Platz. In der dritten Partie in Folge musste der FCL mit einem Mann weniger die 90 Minuten Spielzeit überstehen. Und einmal mehr war der Entscheid des Unparteiischen umstritten. Eleke kassiert zwei Mal gelb wegen einer Rangelei mit Carlinhos Junior. Zweimal geht der Lugano-Spieler nach einem vermeidlichen Ellbogenschlag zu Boden. 

Der FC Lugano machte schliesslich das Beste aus der nummerischen Überlegenheit und schoss durch Gerndt und Sabbatini noch zwei Tore. Beim FC Luzern stehen hinter den Themen „Chancenauswertung“ und „Defensivarbeit“ zwei grosse Fragezeichen.