Root gewinnt zum Saisonstart in Muotathal nicht unverdient mit 2:1, wobei sich die beiden Teams einen erbitterten Kampf lieferten.

Ein Sieg zum Saisonauftakt ist immer schön. Wenn er in Muotathal errungen werden kann, wo Root in der Vergangenheit meist leer ausging, ist er erst noch sehr wertvoll. Die Rooter kamen gut in die Partie, spielten fast zehn Minuten in des Gegners Platzhälfte. Doch dann passierte, was schon in der Vorbereitung oft passierte: Man kassiert einen sogenannt leichten Gegentreffer. Gleich beim ersten Vorstoss (9.) traf Muotathals Dario Gwerder mit einem Sonntagsschuss ins entfernte obere Eck zum 1:0. Root brauchte eine Weile, um sich von diesem Dämpfer zu erholen und wurde durch schnelle FCM-Konter teils arg zerzaust.

Weiterer Schaden resultierte daraus zum Glück aber nicht. Nach 25 Minuten dann eine leichte Druckphase der Gäste: Schenk tankte sich mit einem Energieanfall auf der rechten Seite durch und bediente in der Mitte Neuzugang Ricci, der mit der Hacke vollendete, derweil die Platzherren ein Foul des Passgebers reklamierten. Root wars egal, man war wieder im Spiel. Einen letzten Kracher in der ersten Halbzeit gabs noch, und dies buchstäblich: Schenks Freistosshammer (45.) aus 30 Metern konnte der FCM-Keeper mirakulös zur Ecke klären.

Der Beginn der zweiten Halbzeit verlief dann weitaus gemächlicher. Die beiden Teams
neutralisierten sich mehr oder weniger. Erst in der 58. Minute kams zur nächsten
Strafraumszene, die es allerdings in sich hatte. Nach Schenks Hereingabe wollte ein
Muotathaler Verteidiger befreien, schoss allerdings Bächler an, von dessen Fuss der Ball zum 1:2 in die Maschen flog. Glücklich zwar in der Entstehung, aber aufgrund des Spielverlaufs durchaus verdient. Denn während das Heimteam offensiv stark abbaute, setzte Root immer mal wieder einen Nadelstich. Auch nach dem Führungstreffer: Zuerst setzte Schenk einen Freistoss an den Aussenpfosten (62.), dann versiebte Ricci allein vor dem Goalie eine sogenannt Hundertprozentige (73.). Auf der anderen Seite sahen Muotathals Ausgleichsbemühungen fast immer gleich aus: Ein weiter Ball Richtung Tor, wo man auf das Glück des Tüchtigen hoffte. In der 77. Minute ging diese Taktik um ein Haar auf, doch Root-Goalie Meier konnte einen Kopfball mit den Fingerspitzen an die Latte lenken. Ansonsten lieferten sich die zwei Teams nun einen erbitterten Kampf um jeden Zentimeter, was zu einer zunehmenden Hektik führte. Letztlich überstand Root die Schlussphase unbeschadet und feierte einen verdienten Sieg. Am kommenden Sonntag steht das erste Heimspiel auf dem Programm. Um 15.00 Uhr kommt Küssnacht II auf
die Unterallmend.ds

SK Root: Meier; Simon Barmettler, Milojicic, Meierhans, Barbosa; Ineichen, Theiler, Ricci,
Bächler; Schenk, Strebel (Bühler, Schafer, Krummenacher, Wigger).
Tore: 9. Dario Gwerder 1:0, 26. Ricci 1:1, 58. Bächler 1:2.