Root im Sumpf

ds./ Red. Mit Ausnahme der ersten und der letzten zehn Minuten war Root die klar bessere Mannschaft. In Sachen Tore versagte das Team jedoch auf ganzer Linie. Die Schmid-Truppe erarbeitete sich zwar so viele Chancen wie vorher in fünf Spielen zusammen, doch entweder fehlten einige Zentimeter oder Sekundenbruchteile zum Glück. Anders die Malterser, die bereits in der 13. Minute in Führung gingen. In der Folge spielte fast nur das Heimteam, in Anbetracht des schwer bespielbaren Terrains sogar ganz ansehnlich. In der 27. und 37. Minute vergab Steffen zwei hochkarätige Möglichkeiten per Kopf, zuerst nach Flanke von Fuchs, danach auf Vorarbeit von Bächler. Dann die verhängnisvolle 42. Minute: Steffen marschierte von rechts aufs Malterser Tor zu und verpasste den Ausgleich mit seinem Schuss knapp. Im Gegenzug düpierte Stephan die beiden Rooter Innenverteidiger und schob cool zum 0:2 ein.

Der zweite Durchgang bot dann praktisch Einbahnfussball. In der 52. Minute schien den Rootern endlich das Glück zu lachen: Nach einem vermeintlichen Handspiel im Strafraum gabs Elfmeter, den Lüthold aber an die Lattenoberkante setzte. Die Rooter liessen sich vom erneuten Tiefschlag nicht beirren und stürmten weiter. Nach einer Stunde vergab Steffen auf Vorarbeit von Fauguel die nächste Grosschance. So kam es schliesslich, wie es meistens kommt. Mit einem Blitzkonter, den der eingewechselte Röösli eiskalt abschloss (80.), entschied Malters die Partie endgültig zu seinen Gunsten. Das 0:4 in der Nachspielzeit war nur noch Formsache. Die traurige Bilanz aus Rooter Sicht: Wieder drei Punkte verloren und dazu noch Steffen durch Verletzung.

SK Root: Haas; Philipp Bühler (60. Stocker), Monguzzi, Bächler, Daniel Bühler; Henseler, Fauguel, Becic (60. Hasler), Steffen (65. Müller), Lüthold; Fuchs. Tore: 13. Stübi 0:1, 42. Stephan 0:2, 81. Röösli 0:3, 92. Samuel Furrer 0:4.

Matchballspender: Maler Christen GmbH, Root; swisspro AG, Roger Bühler, Root; AFM Sicherheitsdienst, Baar; Raiffeisenbank Luzern, Geschäftsstelle Root; Sonja und Otti Müller, Root.

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