UDLIGENSWIL – Rigi Open 2017 mit starker Besetzung

Als Ergänzung zum bewährten Duo-System-Turnier, wurde am diesjährigen «Rigi Open» erstmals auch in der Wettkampfform Ne-Waza-System, in der Form des Bodenkampfs, gekämpft.
Die Kämpferinnen und Kämpfer kamen zahlreich und aus der ganzen Schweiz.

Besonders lohnte sich die Fahrt von Genf in die Zentralschweiz für Yoann Candolfi. Der Siebzehnjährige gewann seine U18- und seine Elite-Kategorie souverän. Obwohl eine Tagwache vor fünf Uhr morgens nicht zu seinen Lieblingsbeschäftigungen gehöre, meinte Yoann nach seinem Sieg. Er werde im nächsten Jahr aber bestimmt wiederkommen. «Die Atmosphäre am Rigi Open ist einzigartig.
Durch die grossen Fenster hat man einen tollen Blick in die Alpen. Auch gefällt mir die gute Organisation. Das ist an anderen Turnieren nicht immer so toll», meinte der erfolgreiche Genfer mit einem Schmunzeln auf dem Gesicht.

Gruppenbild der WettkämpferInnen des Budo Sport Vereins Udligenswil mit Coach Peter Rigert.

Für die Organisatoren ist die Ergänzung des Ne-Waza-Systems gelungen und wird im nächsten Jahr eine Fortsetzung finden. Das Teilnehmerfeld des Duo-Systems war am Rigi Open, wie in den vielen Jahren zuvor, wieder einmal erstklassig. So kam es beispielsweise, dass die amtierenden U21-Vizeweltmeister aus Kriens, Dario Francioni und Janik Arnet, auf die amtierenden Weltmeister Sofia Jokl und Thomas Schönenberger aus Weinfelden trafen.
Auch Teams aus Deutschland ergänzten den tollen Wettbewerb, was zu Finalbegegnungen auf Weltniveau führte. «Für uns ist es ein Anliegen, jungen Athletinnen und Athleten eine Plattform bieten zu können, die ihresgleichen sucht. So sollen die Sportler erleben dürfen, was es heisst, an einem Turnier mit internationalem Flair starten zu können», resümierte OK-Präsident Daniel Delacroix zufrieden.

Corina Amstutz und Andrea Fuchs (stehend) «in action». Bilder zVg.