Es ist geschafft. Nach einer völlig misslungen Rückrunde, konnte Adligenswil im letzten Spiel gegen den ebenfalls Abstiegsbedrohten FC Rotkreuz den Klassenerhalt perfekt machen. Gut 200 Zuschauer sahen ein spannendes Drittliga-Spiel bei bestem Fussballwetter.

cn. Die Anfangsphase war von langen Bällen in die Tiefe  auf beiden Seiten geprägt, man merkte den Teams eine gewisse Nervosität an. Velic versuchte immer wieder seine Flügelflitzer Krieger und Cocco in Szene zu setzen, sie riesen sich allerdings die Zähne an der Abwehr des FC Rotkreuz aus. Bis zur 33. Minute. Ein langer Ball von Velic landete diesmal Goldrichtig vor den Füssen Kriegers, dieser fackelte nicht lange und liess Goalie Knobel keine Chance. Kurz darauf stand dann wieder der Spielertrainer im Fokus, ein missglückter Befreiungsschlag landete direkt bei einem Rotkreuzer Stürmer, Nielsen konnte allerdings in letzter Sekunde  klären und die Führung verwalten. Kurz vor der Halbzeit hätte Simsek dann schon für die Vorentscheidung sorgen können,  völlig freistehend vor dem Rotkreuzer Gehäuse vergab er aber kläglich. Dann pfiff der souveräne Schiedsrichter Kqira zum Pausentee.

Gestärkt und mit vollem Selbstbewusstsein kamen die Hausherren dann wieder aus der Kabine, man hatte sich vorgenommen so schnell wie möglich das zweite Tor zu erzielen. Dies gelang Ihnen auch in der 52. Minute durch einen Krieger Penalty, Cocco war vorher im Strafraum unsanft zu Fall gebracht worden. Die meisten der Anwesenden dachten nun wahrscheinlich „das war`s dann wohl“, Rotkreuz liess sich davon allerdings nicht beeindrucken und spielte munter weiter. Ihre Mühen wurden dennoch, wenn auch mit ein bisschen Mithilfe von Adligenswil belohnt. Keller verlor im Spielaufbau den Ball an Strazzella, dieser flankte anschliessend in den Strafraum, Goalie Nielsen versuchte diesen Ball noch irgendwie zu klären, aber anstatt über das Tor beförderte er den Ball ins eigene Gehäuse. Noch dreissig Minuten zu spielen und Rotkreuz war wieder da, frei nach dem Motto „Kick and Rush“ erspielten sie sich in der Folgezeit Torchance um Torchance. Aber auch Adligenswil liess sich nicht nur in Bedrängnis zwängen. Nach einem sensationellen Steilpass von Keller umkurvte Zobic den Goalie der Gäste, sein anschliessender Schuss traf aber nur das Aussennetz. Zu einer Grosschance kamen die Gäste dann noch nach einem Freistoss, den Kopfball von Strazzella konnte Nielsen allerdings zur Ecke klären. In der 87. Minute machte Adligenswil dann alles klar, den Schuss des eingewechselten Bühlers konnte Goalie Knobel noch abwehren, beim Nachschuss von Simsek war er allerdings Chancenlos.

Nach gefühlten 10. Minuten Nachspielzeit pfiff der Unparteiische dann die Partie ab. Quasi in letzter Minute gelang Adligenswil also doch noch der Klassenerhalt und schickte Rotkreuz mit einer Niederlage in die vierte Liga. Erleichterung machte sich nach dem Spiel bei den Mannen des FCA breit. Die Rückrunde verlief zwar alles andere als erwartet, jedoch konnte man das Saisonziel trotzdem erreichen, dies auch wegen einer guten Vorrunde. Saba Velic bleibt auch in der nächsten Saison Trainer der Drittliga Mannschaft und wird versuchen frischen Wind hinein zu bringen.

FC Adligenswil ­– FC Rotkreuz 3:1 (1:0)

Löösch Adligenswil 200 Zuschauer – SR: Kqira

Tore: 33. 1:0 Krieger; 52. 2:0 Krieger (Penalty); 59. 2:1 Strazzella; 87. 3:1 Simsek

Adligenswil: Nielsen, Mader (77. T. Rigert), P. Rigert,, Velic (56. Zobic), Tschuppert, Krieger, Mattmann, Keller, Cocco, Simsek, Caronni (85. Bühler)

Rotkreuz:  Knobel, Krizevac, Dietrich, Ricci (57. Zülle), Sidler (79. Ekiz), A. Lapcevic (45. Hyseni), Bühler, V. Lapcevic, Jarczyk, Strazzella, Sljivar,