Der 33-jährige Ebikoner Dimitri Meier hat mit seinem Team während 1‘000 Arbeitsstunden Eigenleistung eine Konzeptstudie zur Aufwertung des Zentrums ausgearbeitet. Auch die Einhausung der Kantonsstrasse gemäss dem Projekt «Ebikon lebt» von Architekt Roland Huwiler ist im gleichen Umfang vorgestellt.

In der 36-seitigen Sonderausgabe localcity – dem Magazin zum Thema vernetzt im Rontal leben – ist die Saisoneröffnung des Rontaler Höhenwegs mit Wanderfest vorgestellt. Die Gemeinden Buchrain, Dierikon, Ebikon, Gisikon, Honau, Inwil und Root haben gemeinsam mit LuzernPlus den Rontaler Höhenweg initiiert. Der Höhenweg bietet auf zwölf Kilometern musikalische und kulinarische Erlebnisse. Am Sonntag, 5. Mai 2019, findet das Wanderfest von 9 bis 18 Uhr statt. Eine weitere Schönheit des Rontals sind die zahlreichen  Wassererlebnisse der Naherholungsgebiete Rotsee, Reuss und entlang der Ron. Das Rontal bietet Abwechslung zwischen urbanen Räumen im Tal und offener Landschaft entlang der Hügelzüge. Wer an heissen Tagen eine Erfrischung sucht, findet zahlreiche öffentliche Plätze an den Gewässern oder an Treffpunkten wie der Rotsee-Badi oder dem KneippGarten in Gisikon. Auch gibt es viele weitere Sport-, Kultur- und Freizeitangebote, welche im Magazin beleuchtet sind.

Seerosen-Projekt mit sonniger Aufenthaltsqualität

Basierend auf den Planungsgrundlagen der Gemeinde hat das Jungunternehmen Studio UNITE Ideen zur Zentrumsaufwertung entwickelt. Der 33-jährige Ebikoner und Firmeninhaber Dimitri Meier ist überzeugt vom Potential. Aus Eigeninitiative ist das «Seerosen-Projekt» während rund 1‘000 Arbeitsstunden für das Zentrum Ebikon entstanden. Einzelne Plätze könnten etappenweise, mit verhältnismässig geringen Investitionskosten und ohne Grossbaustelle nach den Bevölkerungsbedürfnissen realisiert werden. «Wir möchten die bestehenden Bauten und Freiräume insbesondere auf der Sonnenseite entlang der Kantonsstrasse auf der Anhöhe der Kirche bzw. des Löwen verbinden sowie aufwerten. Das Seerosen-Projekt zeigt auf, wie eine generationsübergreifende und etappenweise Umsetzung aussehen könnte», sagt Dimitri Meier, Architekt und Bauökonom.

Symbolhafte Visualisierung Zentrum Ebikon: Studio UNITE

Projekt Ebikon lebt mit Image-Verbesserung

Mitte Juni 2016 stellte Architekt Roland Huwiler die Pläne zur Zentrumsgestaltung von Ebikon erstmals öffentlich vor. Die Vision ist, ein Teilstück der Zentralstrasse zu überdachen und eine Flaniermeile zu realisieren. Zu Huwilers Projekt «Ebikon lebt» läuft zurzeit eine Machbarkeitsstudie seitens der Gemeinde Ebikon. «Durch das Verschwinden eines Teilstücks der Kantonsstrasse entsteht eine Flanierachse mit Bäumen und Geschäften. Der Mühlebach könnte dort partiell geöffnet werden. Die neu gewonnene Fläche über der Einhausung kann teilweise für Wohnbauten genutzt werden», sagt Roland Huwiler, Architekt. Zu beiden Projekten hat der Ebikoner Gemeinderat Hans Peter Bienz eine
Stellungnahme abgegeben.

Symbolhafte Visualisierung Zentrum Ebikon: Roland Huwiler.

Online-Umfrage

Im Magazin localcity geben auch die Gemeindepräsidentinnen und Gemeindepräsidenten Käthy Ruckli (Buchrain), Max Hess (Dierikon), Alois Muri (Gisikon), Beatrice Barnikol (Honau) und Heinz Schumacher (Root) Auskunft zur Zentrumsentwicklung in ihrer Gemeinde. Die Magazininhalte und zusätzliches Bild- sowie Kartenmaterial sind auf der neuen Website rontal.ch aufgeschaltet. Zudem findet auf der Website die Online-Umfrage zum Zentrum Ebikon statt, welche Aufwertungsvariante bevorzugt wird.

Flugbild Zentrum Ebikon heute, localcity.ch