Auf dem Pausenpatz und in der Pausenhalle wurden alle Schülerinnen und Schüler, speziell aber die 1. Klässler zum neuen Schuljahr 2019/20 begrüsst. Mit 6 Laborversuchen konnten die Lernenden das neue Jahresmotto „experiMINTieren“ erraten.

Montag, 19.08.19 – kurz nach 08.15 h: Aus dem Fenster im 1. Stock vom Schulhaus Oberfeld sprechen zwei in weiss gekleidete Laborantinnen (Lehrpersonen) rauchumhüllt zu den Kindern und anwesenden Eltern: „Wieso kann ein Ballon davonfliegen? Warum erlischt eine Kerze, wenn wir ein Glas darüberstülpen?“. Diese und noch viele andere Fragen  tellten die Laborantinnen den Anwesenden. In der Pausenhalle durften dann die Klassen je ein Experiment durchführen. Nachdem die Fragen dazu richtig beantwortet wurden, enthüllten die Laborantinnen das Jahresmotto: experiMINTieren. Dieses Wort setzt sich aus dem Verb experimentieren und MINT (dies ist eine zusammenfassende Bezeichnung der Unterrichtsfächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zusammen. Im Juni 2020 wird das MINT-Zelt mit verschiedensten Experimenten vor dem Schulhaus Oberfeld stehen.

In seiner Ansprache begrüsste anschliessend der Schulleiter Oberfeld, Peter Gürber, die anwesenden Eltern, Lernenden und Lehrpersonen. Er stellte die neuen Lehrerinnen und Praktikantinnen, die neu im Schulhaus Oberfeld unterrichten, vor. Auch die neuen Lernenden wurden speziell begrüsst. Zum Schluss der diesjährigen Schuljahreseröffnung wünschte Peter Gürber allen ein spannendes und interessantes Schuljahr.

 

Abfall- und Energiegedanken von Martin Zumstein zum Schuljahresstart

Bereits am Mittwoch und Freitag, 14./16.08.19 begann für die rund 100 Mitarbeiterin-
nen und Mitarbeiter das neue Schuljahr mit der 2-tägigen Arbeitstagung.

An der Eröffnungskonferenz sprach Martin Zumstein, Vorsitzender der Geschäftsleitung REAL (Recycling – Entsorgung – Abwasser – Luzern) zur Lehrerschaft. In seinem Referat wurden verschiedenste Themen beleuchtet: Die Bedeutungen der Wörter „Abfall“ und „Kehricht“, die Thematik Seuchengefahr und Hygiene, die Bedeutung des Abfalls für das Kraftwerk (Verbrennungsanlage) Renergia, das Trennen von Abfall sowie zum Schluss über das Weltklima. Hier stellte Martin Zumstein einen interessanten Vergleich dar: Um einen Flug nach New York mittels dem Sammeln von Yoghurtbechern zu kompensieren, müsste man 110‘000 Becher (ohne Reinigung mit warmem Wasser) in den Kreislauf zurückbringen.

Täglich müssten somit 300 Yoghurts verschlungen werden und die Becher müssten dann recycelt werden. Die Folgerung daraus: Die Klimaveränderung kann nur durch die Veränderung unseres Konsum- und Mobilitätsverhaltens gestoppt werden und nicht durch zusätzliche Wertstoffsammlungen.