Samariter Inwil: Interessante Einblicke beim Rettungsdienst

Am 23. Mai 2013 trafen sich die Inwiler Samariter zur Monatsübung. Nicht wie gewohnt im Möösli, sondern beim Stützpunkt des Rettungsdienstes Seetal in Hochdorf.

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pd. Anlässlich der Monatsübung vom Donnerstag der vergangenen Woche durften die Inwiler Samariter den Stützpunkt des Rettungsdienstes Seetal (RDS) in Hochdorf besichtigen. Interessiert haben die Mitglieder die beiden Ambulanz-Fahrzeuge von innen angeschaut und den Erklärungen von Daniel Sigrist und Jeffrey Huber zugehört. Eine Ambulanz kann mit einer rollenden Intensivstation verglichen werden. Sie ist unter anderem mit einem Defibrillator zur Wiederbelebung und einem Herzschrittmacher ausgerüstet. Ein Monitoring-System überwacht während der Fahrt die Lebenszeichen des Patienten. Die Ausrüstung des RDS gehört zu den modernsten, die es gibt.

Erfahrungen am eigenen Leib

Der Stützpunkt in Hochdorf wurde vor drei Jahren neu gebaut und hat den Vorteil, dass alles zentral untergebracht ist: Logistik, Schulungsräume und Dienstwohnung. Nach einem Rundgang durch den ganzen Stützpunkt durften die Samariter selbst anpacken. Mit dem Rettungsstuhl durften sie an sich selber ausprobieren, wie man einen Verletzten, der nicht mehr gehen kann, sicher die Treppe hinunterbringt. Weiter durfte mit dem Rettungsbrett ein Patient mit Verdacht auf Rückenverletzung geborgen werden.

Der Rettungsdienst Seetal ist als Verein organsiert. Alle Aufträge erhält der RDS über die Einsatzleitzentrale in Luzern. Daneben übernimmt er auch Patientenverlegungen von Spital zu Spital. Der RDS entstand Mitte der siebziger Jahre als Abspaltung des Samaritervereins Hochdorf und war damals unter dem Namen Ambulanz Seetal bekannt. An dieser Stelle sei wieder einmal die Notrufnummer erwähnt: Tel.-Nr. 144.

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