Vandalen verwüsten den Lichterweg in Gisikon

In der Nacht vom 2. auf den 3. Januar beschädigten Vandalen Teile des Lichterwegs in Gisikon. Der Gisikoner Gemeinderat ist verärgert über diesen Vorfall.

„Eigentlich haben wir sonst wenig Ärger mit Vandalismus, da können wir von Glück reden. Aber gerade deshalb beschäftigt uns dieses Ereignis“, so Gemeinderat Josef Lötscher. In der Nacht vom 2. auf den 3. Januar wurden in Gisikon Laternen des beliebten Lichterwegs beschädigt. „Die unbekannten Täter haben insbesondere das Glas bei den Laternen zerschlagen und Holzfiguren umgeworfen. 2 Laternen müssen totalsaniert werden“, so Lötscher weiter. Der Vorfall müsse zwischen 22 Uhr am Vorabend und dem nächsten Morgen passiert sein – die Polizei wurde am 3. Januar informiert. „Die Höhe des Schadens kann momentan noch nicht beziffert werden“, erklärt Simon Kopp, Sprecher der Staatsanwaltschaft Luzern. Gemeinderat Lötscher schätzt den Schaden auf etwas mehr als tausend Franken.

„Wir lassen uns von Vandalen nicht einschüchtern“

Viel schwerer als der finanzielle Schaden wiegen aber wohl die Emotionen. Der Lichterweg hatte in der Adventszeit viele Besucher angelockt und sich grosser Beliebtheit erfreut. Darauf will man in Gisikon auch nach dem Vorfall nicht verzichten. „Wir lassen uns von Vandalen nicht einschüchtern. Die Sachen werden wir  reparieren, so dass die Besucher den Lichterweg in der nächsten Advents- und Weihnachtszeit wieder bestaunen dürfen“, sagt Lötscher. Teile des Lichterweges – insbesondere die Weihnachtskrippe – bleiben noch bis Sonntag, 2. Februar 2020 (Maria Lichtmess) stehen, so wie dies in vielen Pfarreien gehandhabt wird.

Sara Häusermann

 

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