Ebikons Gemeinderätin Susanne Troesch nimmt persönlich Stellung zur Medienmitteilung der SVP Ebikon in der letzten Ausgabe des rontaler.

Die SVP Ebikon wirft in ihrem Artikel im Rontaler vom 6.2.2020 der Gemeinde einen «Kurs der Misswirtschaft» vor. Bei Misswirtschaft handelt es sich um ein strafrechtlich relevantes Verhalten. Es ist Wahlkampfzeit und als Kandidierende(r) muss man damit leben, dass Respekt und Anstand bei manchen auf der Strecke bleiben. Im vorliegenden Fall ist aber eine Grenze überschritten, die ich nicht akzeptieren kann. Zwar ist die Gemeinde als Ganzes und nicht ich als Einzelperson genannt, trotzdem verwehre ich mich in aller Form gegen diese Anschuldigung die gleichzeitig alle verunglimpft, die tagtäglich in der Verwaltung für die Gemeinde hervorragende Arbeit leisten. Als die SVP bei der Ablehnung zum Budget 2020 mangels konstruktiver Vorschläge Kurzarbeit auf der Gemeinde vorschlug, konnte ich nur den Kopf schütteln ob der Abstrusität einer solchen Aussage. Mit dem erwähnten Artikel ist das Fass aber nun voll. Gerne stelle ich mich Kritik in einer wertschätzenden Diskussion, verwehre mich jedoch in aller Form gegen faktenfreie und haltlose Unterstellungen und Vorwürfe. Ist dies die Art und Weise in welcher in der Gemeinde politisiert wird? 

Susanne Troesch-Portmann, Gemeinderätin Ebikon