Das Präsidium des Initiativkomitees «ebikon-lebt» ist erstaunt über den Rundumschlag der glp.

Im Wissen, mit welch negativen Vorgaben die Machbarkeitsstudie erstellt werden musste, erstaunt uns die Essenz des Resultates.

1. Die Einhausung ist machbar. (Es wurde behauptet, es sei nicht möglich)
2. Die Kosten belaufen sich auf den von uns veranschlagten 20-25 Mio.Fr. (Behauptung über 50 Mio.)
3. Die städtebauliche Aufwertung hat Bestnoten gegenüber Masterplan und Projekt Kanton.
4. Der Masterplan mit zwei Fahrspuren und einer Busspur nach Luzern (Flaniermeile) ist
verkehrstechnisch ein «NO-GO». (funktioniert nicht)

Wir teilen die Meinung, Qualität braucht Zeit. Nur…… seit 50 Jahren wird in Ebikon über eine qualitative Verbesserung im Zentrum erfolglos nachgedacht. Eine grosse Anzahl von teuren Fachleuten hat sich wiederholt damit auseinandergesetzt. Work-Shops wurden veranstaltet, ein Ideenwettbewerb unter Architekten durchgeführt und schlussendlich erhoffte man sich mit einem Masterplan, erstellt von einem Büro mit Sitz in Zürich und Tokio, die erhoffte Lösung zu erhalten.

Leider ist der Masterplan für den wichtigsten Ortsteil verkehrstechnisch nicht umsetzbar. Zudem empfiehlt er ein neues Zentrum in einem Kilometer Distanz, statt das organisch gewachsene Ortszentrum städtebaulich zu festigen und aufzuwerten.

Das Projekt «ebikon-lebt» ist seit 50 Jahren die erste und einzige, auch machbare Antwort auf unser uraltes Problem. Der glp raten wir, die klare Absage zum Bebauungsplan «Weichle» durch das Volk und die ca. 1200 Unterschriften zu unserer Initiative «ebikon-lebt» endlich zu akzeptieren. Für eine konstruktive Zusammenarbeit bieten wir gerne Hand.

Wir können Ebikon nur mit einem „Leuchtturmprojekt“ im Konkurrenzkampf mit den anderen Agglomerationsgemeinden nach vorne bringen. Die Einhausung der Kantonsstrasse ist ein solch zukunftsgerichtetes Projekt. Wir sind uns bewusst, dass die Investitionskosten für die Gemeinde einen finanziellen Kraftakt erfordern. Schlussendlich wird aber so oder so das Stimmvolk das letzte Wort haben. Zum jetzigen Zeitpunkt wäre es aber sehr wichtig, dass wir nach aussen gemeinsam die Ebikoner Interessen vertreten, damit der Gemeinderat gestärkt in die (finanziellen) Verhandlungen mit dem Kanton eintreten und unsere Interessen einbringen kann. Zur Zeit wird in unserer Gemeinde (in verschiedensten Bereichen) nicht miteinander sondern gegeneinander gehandelt. Entsprechend werden wir von aussen wahrgenommen und beurteilt.

Initiativkomitees «ebikon-lebt»