Vielfältig und vielgestaltig präsentiert sich das künstlerische Schaffen des Ebikoners Werner Vollack. Nachdem er lange mit Ton und Keramik gearbeitet und experimentiert hat, greift der Künstler in seinen neueren Bildern nun auch gern zur Spraydose. Seine Werke sind an der Ausstellung im Gemeindehaus in Ebikon vom 16. bis 30. März 2012 zu sehen.

züsu. «Ich habe schon immer gerne hochgeschaut.» Deshalb trägt die aktuelle Ausstellung von Werner Vollack den Titel «Der Kosmos in und um uns». Weil der Künstler mit seiner früheren Technik, dem Arbeiten mit Keramik, dabei an Grenzen stiess, verlegte er sich ganz aufs Malen. Neben Acrylmalerei bearbeitet der Künstler seine Leinwände auch mit einer Spraytechnik. «Mich reizt das Experimentieren, die ständige Entwicklung ist für mich wichtig», betont der gebürtige Österreicher. Sein Grundantrieb sei nicht das fertige Werk, sondern der Weg dazu, «fast wie ein Zwang», meint er lachend.

Dank Wanderjahren nach Luzern gekommen
Schon immer habe ihn Kunst interessiert, bereits damals in Wien. Dort hat Werner Vollack an der Wiener Kunstakademie Kurse besucht. Gelernt hat er dann das Handwerk des Polygraphen und ist auf seinen Wanderjahren Anfang der Sechzigerjahre via Frankfurt und Basel schliesslich in seiner Wahlheimat Luzern angekommen.

Namenlose Werke
Wer nach Namen seiner Werke sucht, wird an Werner Vollacks Ausstellung nicht fündig. Er habe Respekt vor dieser Schubladisierung, erklärt der 78-Jährige. «Der Zugang zu einem Bild kann in einem ersten Schritt nur durch den Bauch passieren, nicht über den Verstand.»

Vernissage am 16. März
Die Vernissage zur Ausstellung «Der Kosmos in und um uns» von Werner Vollack findet am Freitag, 16. März, ab 18 Uhr im Foyer des Gemeindehauses in Ebikon statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Nach der Laudatio mit Peter Kaufmann sorgt Carmela, die Enkeltochter des Künstlers, mit ihrem Gesang für das musikalische Wohl der Gäste. Die Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit der Kulturgesellschaft Ebikon entstanden.