René Friedrich, Präsident der FDP.Die Liberalen Ebikon, blickte in seinem Jahresbericht an der diesjährigen Generalversammlung vom 1. Juli in Rathausen vor allem auf die Wahlen vom vergangenen Frühjahr zurück.

Er bedauerte zwar, dass die beiden Kandidaten den Sprung ins Kantonsparlament trotz guten Resultaten nicht geschafft haben. Dennoch sprach er von einem Erfolg, konnte doch die Partei gegenüber 2015 um einige Prozentpunkte zulegen und sich vor der SP positionieren. Dies sicher nicht zuletzt dank der erfreulichen Unterstützung aus dem gesamten Rontal. Die statutarischen Traktanden waren rasch erledigt. Der gesamte Vorstand wurde mit Ausnahme der austretenden Kassierin Beatrice Baumgartner einstimmig mit Applaus bestätigt.

Nachdem die Parteileitung bereits vor einiger Zeit die aktive Beteiligung an der Initiative für
einen Einwohnerrat beschlossen hatte, wollte der Präsident die Gelegenheit nutzen, um die
Haltung der FDP-Basis abzuholen. Informationen aus berufenem Mund erhielten die
Anwesenden von Franz Räber, der dem Einwohnerrat von Emmen angehört hatte und nun
Mitglied des Kantonsrats ist. Er wies darauf hin, dass ein Gemeindeparlament zum einen
Sicherheit für den Gemeinderat bedeutet, indem die Geschäfte dort vorberaten werden
können. Zum anderen sei ein Gemeindeparlament eine gute Plattform für die Diskussion
wichtiger Projekte und eine wertvolle Mitwirkungsmöglichkeit für politisch Interessierte.

Das Resultat der Mitglieder nach seinen Ausführungen fiel klar aus: sie unterstützten ihren
Vorstand einstimmig und stehen geschlossen hinter der Initiative, die von allen Ebikoner
Parteien getragen wird und für die ab August Unterschriften gesammelt werden.

Mit einer Präsentation der Stiftung für Schwerbehinderte Luzern endet der offizielle Teil der
Veranstaltung. Anschliessend lud die AirWork & Heliseilerei GmbH zum Apéro im Klosterhof ein, wo die Ebikoner FDP-Familie das Zusammensein mit Speis und Trank bei angeregten Diskussionen genoss.