Konzeptstudie: Seerose – Sonne ist Leben – Entwickelt aus Eigeninitiative von Studio Unite

Was zeichnet Ihr Projekt aus, was macht es speziell?
 
Dimitri Meier: Unser Projekt ist mit wenigen Investitionskosten sehr schnell umsetzbar. Das Seerosen-Projekt ist etappenweise realisierbar, das heisst: man könnte vorerst nur den Platz beim Gasthaus Löwen realisieren und nach und nach die weitern Bestandteile des Gesamtkonzeptes ausführen.
 
Was bringt Ihr Projekt der Gemeinde Ebikon für einen Mehrwert? 
 
Meier: Der Mehrwert ist klar ein Zentrum an der Sonne. Mit der neuen Promenade entlang der Zentralstrasse und der Stufenverbindung zum Pfarrheim, mit der neuen Brücke, ergeben sich neue Wege und Plätze Ebikon zu erleben. Das Zentrum wird kaum mehr wieder zu erkennen sein. Das Gefühl wird ähnlich dem Luzerner-Quai oder dem neu aufgewerteten Vögel-Gärtli von Luzern sein.
 
Welche Kosten würde Ihr Projekt auslösen? Wer soll bezahlen?
 
Meier: Eine genaue Kostenschätzung wurde unsererseits noch nicht erstellt. Wir schätzen jedoch, dass das Projekt mit 5–7 Mio. CHF realisierbar sein sollte.
 
Dimitri Meier und sein Team «Seerose – Sonne ist Leben»
Visualisierung Seerose Zentrum: Studio UNITE

Konzeptstudie: Ebikon lebt – Entwickelt aus Eigeninitiative von Roland Huwiler

Was zeichnet Ihr Projekt aus, was macht es speziell?

Roland Huwiler: Das Projekt erfüllt die Forderungen und Wünsche von «Ebikon Q+». Der Schlüssel dazu liegt in der Verschiebung und Einhausung der Kantonsstrasse in diesem topografisch ideal eingebetteten Bereich. Alle anderen Aspekte sind Vorschläge die verändert und den aktuellen Bedürfnissen angepasst werden können. Es ist Städtebau.

Was bringt Ihr Projekt der Gemeinde Ebikon für einen Mehrwert? 

Huwiler: Die Stadt Luzern fordert die Einhausung der Spange Nord. Das betrifft nur die weitgehend unbebaute Friedentalstrasse. Die hier vorgesehene Einhausung der Kantonsstrasse führt dagegen zu einem verkehrsfreien Ortskern in Ebikon. Das ist der immense Mehrwert für die ganze Gemeinde.

Ebikon kann vom «Hässlichen Entlein» zum «Vorzeige Vorort» werden. Die Rahmenbedingungen sind einzigartig: Zentrumslage, unbebaut, im Besitz der «Öffentlicher Hand». Dieser Entwurf begeistert Junge und Alte, Frauen und Männer, was die über 1’000 Unterschriften der entsprechenden Gemeindeinitiative beweisen.

Welche Kosten würde Ihr Projekt auslösen? Wer soll bezahlen?

Huwiler: Die Einhausung nach dem Vorschlag von «ebikon-lebt» wird Kosten im Bereich von Fr. 20 Mio. verursachen. Dies ist viel Geld. Es darf aber nicht sein, dass Ebikon diese Einhausung alleine bezahlt. Die Stadt Luzern wird die geforderte Einhausung der Spange Nord auch nicht alleine bezahlen. Beides sind Kantonsstrassen. Da sehe ich noch einige Möglichkeiten und Verhandlungspotential. Aus Überzeugung habe ich bis heute das Planungsrisiko alleine getragen. Aufwand ca. Fr. 1/4 Mio.

Roland Huwiler «Ebikon lebt»
Flaniermeile und links Zugang zur Bushaltestelle.
Zentralstrasse wird um 250 Meter verlegt und mit einer Einhausung versehen.