Ein aktives Vereinsleben ist für unsere Gemeinde von unschätzbarem Wert. Vereine tragen zur Identifikation und zu einem Gemeinschaftsgefühl bei – und definieren dadurch die Lebensqualität von Ebikon.

Ausgehend von dieser Überzeugung pflegt der Gemeinderat einen regen Dialog mit den lokalen Vereinen und bestätigt seine monetären wie auch nicht-monetären Unterstützungsleistungen. Der Bau einer Mehrzweckhalle im Sinne einer Gesamtlösung für alle Vereine erweist sich als nicht zielführend. Vielmehr setzt der Gemeinderat gemeinsam mit den Vereinen weiterhin auf bedürfnisorientierte Individuallösungen.

Im September 2018 lud der Gemeinderat die Vereine zu einem gemeinsamen Workshop
ein. Ziel war es, die Bedürfnisse der Vereine – insbesondere in Bezug auf das Raumangebot
– zu diskutieren und einvernehmliche Lösungen zu erarbeiten.

Der Gemeinderat hält an den Unterstützungsleistungen für Vereine fest und bestätigt damit
den hohen Stellenwert der Vereine in der Gemeinde. Monetäre und nicht-monetäre
Leistungen belaufen sich auf insgesamt rund eine Million Franken. Die Raum- und
Arealnutzungen für Vereine sind weiterhin kostenlos. In kaum einer anderen Gemeinde
profitieren Vereine von einem solchen Angebot.

Individuelle Lösungen im Vordergrund

Aus dem Vereins-Workshop vom September 2018 kam hervor, dass sich ein Neubau einer
Mehrzweckhalle im Sinne einer Gesamtlösung für alle Vereine nicht als zielführend erweist.
Die Infrastrukturbedürfnisse der einzelnen Vereine sind zu heterogen, als dass eine
Gesamtlösung sämtlichen Ansprüche gerecht werden könnte. Zudem stellte sich heraus,
dass die Nachfrage nach einer Mehrzweckhalle den hohen finanziellen Aufwand einer
solchen Lösung nicht legitimieren würde. Vereine, die geeignete Vereinslokalitäten suchen,
werden durch den Gemeinderat deshalb weiterhin individuell unterstützt.

Zusammenarbeit mit Partnern

Kurz- und mittelfristig stehen den Vereinen verschiedene Räume zur Zwischennutzung zur
Verfügung. So beispielsweise die Landihalle. Der Gemeinderat prüft laufend weitere
Räumlichkeiten. Längerfristig sind grosse, der Bevölkerung zur Allgemeinnutzung
zugängliche Räumlichkeiten, integraler Bestandteil jeder Infrastrukturplanung. Beim Bau
neuer Schulhäuser, bei der Zentrumsplanung oder anderen Infrastrukturprojekten fliessen
derartige Nutzungsbedürfnisse mit ein. Zudem arbeitet die Gemeinde diesbezüglich eng mit
Partnern, z.B. der Katholischen Kirchgemeinde, zusammen.

Das ehemalige Do-It Gebäude auf dem Risch-Areal, welches heute immer wieder von
Vereinen genutzt wird, wird wie geplant im Verlaufe des Jahres zurückgebaut. Eine
Ersatznutzung am gleichen Standort ist derzeit nicht geplant. Selbstverständlich unterstützt
die Gemeinde bestehende Mieter bei der Erarbeitung individueller Nachfolgelösungen.