Komax investiert am Hauptsitz in Dierikon über CHF 70 Millionen in einen Neubau und stärkt damit den Standort Schweiz. Der Spatenstich für das Grossprojekt fand Mitte August 2017 statt. Es ist geplant, dass das neue Produktions- und Bürogebäude in der zweiten Jahreshälfte 2019 bezugsbereit ist. Der Neubau dient dazu, die drei bisherigen Zentralschweizer Standorte in Dierikon zu vereinen.

 
Nach beinahe dreijähriger Vorbereitungszeit ist Mitte August der Spatenstich für den Komax-Neubau in Dierikon erfolgt. Das neue Produktions- und Bürogebäude kommt unmittelbar neben den bisherigen Gebäuden zu stehen und wird eine Gesamtfläche von über 20’000 m2 aufweisen. Diese verteilt sich auf sieben Etagen (Untergeschoss, Erdgeschoss, fünf Stockwerke). „Für den Standort Dierikon ist es ein Vertrauensbeweis, dass ein so grosser Arbeitgeber wie Komax weiter in der Gemeinde investiert“, freut sich Alexandra Lang, Gemeindeamtfrau von Dierikon.
Weniger Transport, mehr persönliche Gespräche

Der Neubau kommt zur richtigen Zeit: Aufgrund der sehr guten Auftragslage ist Komax bereits im vergangenen Jahr an die Kapazitätsgrenze in der Schweiz gestossen. Dadurch musste das Unternehmen zu den beiden bestehenden Standorten in der Zentralschweiz (Dierikon und Rotkreuz) einen zusätzlichen in Küssnacht am Rigi anmieten. „Das neue Gebäude wird den bereichsübergreifenden, spontanten Austausch unter den Mitarbeitenden fördern, da sie nicht mehr auf unterschiedliche Standorte verteilt sein werden“, sagt Matijas Meyer, CEO Komax Group. „Zudem werden die bisher zahlreichen Transporte zwischen unseren Standorten entfallen und damit die Logistik vereinfachen.“

Die Spatenstich-Teilnehmer freuen sich, dass nach beinahe dreijähriger Vorbereitungszeit der Baustart nun erfolgt (v.l.): Pete Widmer, Bauökonom und Gesamtleiter Bau, Büro für Bauökonomie; Bruno Amberg, Geschäftsleitung, Gebr. Amberg Bauunternehmung AG; Stefan Dellenbach, Leitender Experte Bauentwicklung, Basler & Hoffmann West AG; Thomas Burch, Projektleiter Neubau Dierikon, Komax; Matijas Meyer, CEO Komax Group; Andreas Wolfisberg, CFO Komax Group, Alexandra Lang, Gemeindeamtfrau von Dierikon; André Amberg, Geschäftsleitung, Gebr. Amberg Bauunternehmung AG, Niklaus Graber, Architekt, Graber & Steiger
Die Spatenstich-Teilnehmer freuen sich, dass nach beinahe dreijähriger Vorbereitungszeit der Baustart nun erfolgt (v.l.): Pete Widmer, Bauökonom und Gesamtleiter Bau, Büro für Bauökonomie; Bruno Amberg, Geschäftsleitung, Gebr. Amberg Bauunternehmung AG; Stefan Dellenbach, Leitender Experte Bauentwicklung, Basler & Hoffmann West AG; Thomas Burch, Projektleiter Neubau Dierikon, Komax; Matijas Meyer, CEO Komax Group; Andreas Wolfisberg, CFO Komax Group, Alexandra Lang, Gemeindeamtfrau von Dierikon; André Amberg, Geschäftsleitung, Gebr. Amberg Bauunternehmung AG, Niklaus Graber, Architekt, Graber & Steiger

Vertikale Fabrik

„Das neue Gebäude von Komax ist so konzipiert, dass jede Etage sowohl für die Produktion als auch für die Administration genutzt werden könnte“, erklärt Niklaus Graber, Architekt bei Graber & Steiger. „Durch verdichtetes Bauen nutzt Komax die vorhandene Fläche optimal und erhält somit eine vertikale Fabrik.“ Der Neubau soll nicht nur zweckmässig sein, sondern auch ein angenehmes Arbeitsumfeld bieten. Deshalb hat er u.a. einen grossen alle Etagen durchdringenden Lichthof sowie zahlreiche Aufenthalts- und Begnungszonen.

Ausbau bei Komax SLE und bei Kabatec

Komax investiert nicht nur in der Schweiz, sondern baut auch an zwei Standorten in Deutschland die Produktionskapazität aus. Um das erwartete Wachstum für Sondermaschinen bewerkstelligen zu können, plant Komax SLE in Grafenau einen Erweiterungsbau, mit dem die verfügbare Produktions- und Bürofläche deutlich vergrössert wird. In Burghaun ist ein Neubau für Kabatec in Planung, da die Nachfrage nach Bandagier- und Assembliertechnik stetig steigt. Beide neuen Gebäude sind voraussichtlich bis Ende 2018 bezugsbereit. Komax wird in diesem Jahr ihre beiden Unternehmen im Bereich Bandagiertechnik – Kabatec und Ondal Tape Processing – unter dem Namen Kabatec zusammenführen. Im nächsten Jahr werden alle Mitarbeitenden gemeinsam den neuen Standort beziehen.