BUCHRAIN – Rückblick auf die 22. Berner Suppe

Die SP-Nationalrätin Prisca Birrer-Heimo besucht nach jeder Session eine SP-Sektion im Kanton Luzern. So fand am 20. März bereits die 22. Berner Suppe statt – die zweite in Buchrain.

pd. Der über die Parteigrenzen hinweg von über 20 interessierten Personen besuchte Anlass fand in einem familiären Rahmen statt. Die volksnahe SP-Politikerin gewährte den Anwesenden einen wertvollen Einblick in ihren Parlamentsalltag.

Wer löffelt die Suppe aus?

Und immer mal wieder stand die Frage im Vordergrund: «Wer löffelt die Suppe aus»? Gerade bei sozialpolitisch heiklen Themen wie der Anpassung des Sozialversicherungsrechts zwecks Missbrauchsbekämpfung mittels Observationen von Sozialhilfebezügern. Das tönt nicht nur kompliziert, da blieben auch die Grundrechte der Betroffenen mehrheitlich auf der Strecke. Aber auch beim Rückbau der Ergänzungsleistungen wurde einmal mehr ein «rechtes Menü» durchgepaukt. So erfuhren die im 2001 zum letzten Mal angepassten Mietzins-Maxima nur eine minimale Erhöhung. Schlussendlich resultierte ein Abbauprogramm im Umfang von 770 Millionen Franken. Andersrum beim inländischen Bankgeheimnis. Da beauftragte das Parlament den Bundesrat auf eine Verschärfung des Steuerstrafrechts zu verzichten. Aus den Ausführungen von Prisca Birrer-Heimo wurde schnell klar: Der Rechtsrutsch aus den letzten Wahlen hinterlässt im Nationalrat markante Spuren. Umso wichtiger ist aus SP-Sicht die Lobbyarbeit im Ständerat, um harte Vorlagen aus dem Nationalrat gezielt abzuschwächen und damit konsumentenfreundlicher zu gestalten. Hier nimmt die SP-Nationalrätin aus Rothenburg immer mal wieder eine Schlüsselrolle ein.

Ungebrochene Lust und Freude

Auch bei der kurzen Fragerunde zeigte sich schnell: Prisca Birrer-Heimo politisiert nicht nur jederzeit dossiersicher, nein sie ist auch weit über den Parlamentsbetrieb hinaus perfekt vernetzt. Und so jederzeit in der Lage, als Brückenbauerin mehrheitsfähige Lösungen zu entwickeln. Und ebenfalls: Alle Anwesenden spürten bei ihr eine ungebrochene Lust und Freude, sich für die Interessen der Konsumenten und der «kleinen Leute» einzusetzen. Mit einem warmen Applaus verdankten die Anwesenden nicht nur ihre gut verständlichen Ausführungen, sondern auch ihr engagiertes Wirken im Parlamentsalltag und als Präsidentin der Stiftung für Konsumentenschutz.

Bei einer feinen Gemüsesuppe und einem Glas Rotwein klang ein höchst aufschlussreicher Abend bei spontanen Gesprächen mit der SP-Nationalrätin und dem ebenfalls anwesenden Kantonsrat Jörg Meyer aus Adligenswil aus. Hinweis zum Vormerken: Die nächste Berner Suppe findet am Dienstag, 19. Juni, in Rain statt.

Kantonsrat Jörg Meyer, Prisca Birrer-Heimo und weitere Interessierte. Bild zVg.