Überbauung MParc: Alternativen wurden nicht geprüft!

Mit einer vorgeschobenen Alternativlosigkeit will die Migros im Gebiet Weichlen ein völlig grössenwahnsinniges Überbauungsprojekt mit geplanten 340 Wohnungen realisieren.Diesem Megaprojekt soll der erst 21-Jährige MParc weichen müssen. Diesen ökonomischen sowie ökologischen Unsinn versucht der Investor mit mehreren Schein-Argumenten zu legitimieren.

Es gebe eine Studie welche bestätige, dass am Standort M-Parc kein Gewerbe (und auch keine Verkaufsfläche) rentabel betrieben werden könne. Ich habe diese Studie bereits vor einem halben Jahr einsehen wollen. Als Rückmeldung wurde mir mitgeteilt dass das Dokument nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sei. Somit können die Gedankengänge dieser Studie nicht verifiziert werden, und es bleibt die ungeprüfte Aussage der Migros im Raum stehen. Diese Aussage ist jedoch sehr in Zweifel zu ziehen da sich Migros ja erst 21 Jahre früher entschieden hat, an genau diesem Standort den M-Parc zu bauen.

Auf die Frage hin, ob man mit anderen Detailhändlern (namentlich Coop) das Gespräch gesucht hätte, ob diese allenfalls an einer Übernahme des M-Parcs interessiert wären, wurde mir geantwortet ich müsse Verständnis haben dass man als Migros sicher nicht mit dem grössten Konkurrenten über so etwas diskutieren werde. Ich bin überzeugt dass die Ebikoner Bürger sehr wenig Verständnis für ein solches Konkurrenzgebaren haben. Als Bürger von Ebikon bin ich daran interessiert das Beste für die Zukunft auf dem Areal Weichle herauszuholen. Das kann ich nur wenn ich sämtliche Optionen sauber geprüft habe.

Mit dem Projekt Qube Ebikon haben wir nun eine Option dafür auf dem Tisch – Die Beste ist es meiner Meinung nach nicht. Damit alle Optionen auf den Tisch kommen, werde ich am 10. Februar 2019 Nein stimmen.

Christian Huber, Vorstand SVP Ebikon

Wer nicht mit der Zeit geht, geht mir der Zeit…

Das gilt auch für unsere Gemeinde Ebikon. Wir müssen den knappen Raum verdichtet
bebauen, damit unser Lebensraum erhalten bleibt. Wir brauchen attraktive und
verkehrsarme Zentrumsiedlungen mit hoher Wohnqualität. Damit können wir gute
Steuerzahler und innovative Gewerbetreibende anziehen. Das Projekt Weichle-Park – an
bester Lage beim Bahnhof – ist ein entscheidender Mosaikstein für die räumliche Aufwertung der Gemeinde Ebikon und wird eine Mehrwertabgabe von rund 3.5 Millionen Franken in die leere Gemeindekasse spülen. Mit diesem Beitrag können wir unser Zentrum neugestalten.

Ohne Ja zum Weichle-Park droht das Areal Weichle für Jahrzehnte brach zu liegen oder
unerwünschten Zwischennutzungen zugeführt zu werden. Wer Ja zum Weichle-Park sagt,
sagt Ja zu unserer Zukunft und Ja zu qualitativen Wachstum statt Wildwuchs.

Sandor Horvath, Präsident glp Ebikon

Was für ein Ebikon willst Du?

Am 10. Februar 2019 wird über die Teilzonenplanänderung und über den Bebauungsplan
Weichle abgestimmt. Es geht dabei um die Zukunft auf dem ehemaligen MParc-Areal und
um das Image von Ebikon.

Mit einem doppelten Ja werden wir ein modernes, attraktives Projekt unterstützen. Da sich
das Wachstum in Ebikon nicht verhindern lässt, ist es wichtig, dieses am richtigen Ort mit
den richtigen Partnern zu gestalten. Meiner Meinung nach steht das Projekt „Qube“ der
Genossenschaft Migros Luzern für ein zukunftsorientiertes Quartier mit positiver
Ausstrahlung über die Gemeindegrenzen hinaus. Es beinhaltet eine gute Ausgewogenheit
zwischen verdichtetem Bauen und grünen Freiräumen. Das Projekt wird Schritt für Schritt
während rund zehn Jahren umgesetzt und ist somit sehr gut verkraftbar. Die zentrale Lage,
nahe dem Bahnhof und an der Hauptbuslinie, reduziert den zu erwartenden Mehrverkehr auf ein Minimum. Die verschiedenen Gebäudekomplexe mit unterschiedlichen Wohnungsgrössen fördern einen guten Mix an künftigen Einwohnern von Ebikon. Ich sehe
keine bessere Alternative zur Nutzung der leerstehenden Gebäude an diesem Standort.
Mit einem doppelten Nein bleiben die Gebäude leer. Deren Nutzung ist unbestimmt.

Vielleicht lassen sich Firmen finden, welche die leerstehenden Gebäude vorübergehend
nutzen. Diese können auch aus dem Logistikbereich kommen und werden sich nicht um
den Verkehr, die Weiterentwicklung oder um ein positives Image von Ebikon scheren.

Zudem werden andere seriöse Arealentwickler abgeschreckt und werden die umliegenden
Gemeinden bevorzugen. Dies ist nicht die Zukunft von Ebikon, für welche ich einstehe.
Deshalb lege ich Ihnen als Stimmbürgerinnen und Stimmbürger nahe, ein doppeltes Ja zur
Teilzonenplanänderung und zum Bebauungsplan Weichle in die Urne zu legen. Bringen wir
Ebikon gemeinsam vorwärts!

Kurt Steiner, Mitglied CVP Ebikon
Co-Präsident Komitee www.weichle-ja.ch

Endlich einmal eine Stimme

Endlich kann der Ebikoner Stimmbürger einmal etwas sagen. Jetzt werden die
wunderschönen Kandelaber der Oberleitungen für den Trolleybus versetzt. Das hat
niemand gewollt, aber man hat uns ja nicht gefragt. Demnächst werden die Arbeiten
für den Bushub in Angriff genommen. Das gibt stündlich über 60 Fahrten auf der
Bahnhofstrasse oder täglich über 1000 und kostet die Gemeinde Millionen. Das hat
niemand gewollt, aber man hat uns ja nicht gefragt. Demnächst wird über das Projekt
MParc Areal abgestimmt. Dieses entspreche genau dem Masterplan, also könne
man eigentlich nicht nein sagen. Aber dieser Masterplan. Den hat der Bürger nie in
Auftrag gegeben und darüber hat er auch nie abgestimmt. Dieser sieht nebst
anderem auch eine Reduktion der Kantonsstrasse auf zwei Spuren vor und die
Schaffung eines Boulevards unter den Trolleybus Leitungen. Zudem soll das
Zentrum von Ebikon in die Weichlen verlegt werden. Endlich habe ich am 10.
Februar 2019 einmal eine Stimme und kann sagen, dass ich mit alldem nicht
einverstanden bin.

Walter Holl, Ebikon

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