Umweltverbände sind gegen vierspurigen Autobahnzubringer

In der Mai-Session berät der Kantonsrat den Planungskredit zur Spange Nord. Die Umweltschutzorganisationen aefu, BirdLife Luzern, VCS und WWF sind, gleich wie der Stadtrat Luzern, gegen den Bau dieses vierspurigen Autobahnzubringers.

pd. Vier Umweltschutzorganisationen positionieren sich gegen die geplante Spange Nord: Zu hoch sind die Kosten für Mensch und Umwelt. Dass dafür mehrere hundert Millionen Franken ausgegeben werden sollen, macht das Projekt noch grotesker. Das Strassenprojekt hat negative Konsequenzen auf verschiedenen Aspekte, für welche sich die verschiedenen Organisationen einsetzen. Die Spange Nord führt letztlich zu Mehrverkehr ohne effektive Entlastung für andere Stadtteile. Mehr Verkehr benötigt mehr Platz, zerschneidet die Stadt und bedeutet einen erheblichen Eingriff in die Siedlung und Umwelt.

Mehr Verkehr führt zu mehr Lärm

Mehr Verkehr führt weiter zu mehr Lärm und mehr Schadstoffen in der Luft. Die negativen Folgen für Mensch und Umwelt dürfen der Bevölkerung nicht zugemutet werden. Die Spange Nord steht quer zu den Bemühungen, den Verkehr möglichst umweltverträglich zu organisieren. Die Umweltorganisationen fordern deshalb gemeinsam, dass keine weiteren Gelder für ein Projekt ausgegeben werden, welches zu mehr Lärmbelastung führt, die Luftqualität verschlechtert, das Quartier zerschneidet, das Stadtbild beeinträchtigt sowie einschneidende Folgen für die Umwelt hat.