Unter dem Titel «Suche nach Farben» zeigt Marion Schmidig – van Steen ihre Werke vom 14.-29. September im Martinskeller Adligenswil.

Die Künstlerin ist in Amsterdam geboren und an der Nordsee aufgewachsen, was für sie prägend war: «Meine Jugendzeit in Holland war geprägt von der holländischen Lebensfreude, von der Offenheit zu anderen Menschen, von der Kraft des Wassers und
des Windes, der flachen Landschaft und der Weitsicht.»

Nach der Ausbildung zur Schneiderin hat sie in Amsterdam und Haarlem (NL) die Modeakademie abgeschlossen. Seit 1965 lebt sie in der Schweiz, wo sie 1970 an der Malschule Dietzler in Luzern den Einstieg in die Malerei gefunden hat. Von 1985 – 1992 absolvierte sie am Kunstseminar Luzern die Ausbildung zur Kunstmalerin. Seither realisierte sie zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen im Kunstseminar Luzern sowie im Grossraum Luzern. So waren ihre Werke beispielsweise im Januar 2013 in der Kornschütte Luzern oder 2016 im Bildungszentrum «Antoniushaus» in Morschach zu sehen. Marion Schmidig wohnt seit 1974 in Adligenswil und betreibt ein eigenes Atelier in Emmenbrücke.

Im Martinskeller gestaltet sie eine Ausstellung unter dem Titel «Suche nach Farbe». Die Künstlerin sagt dazu: «In der Schweiz entdeckte ich die Kraft und die Mächtigkeit der Berge, die Schönheit der Landschaft mit den vielfältigen Formen und den intensiven Farben, welche sich in den vier Jahreszeiten immer wieder neu manifesteren und sich mal intensiv oder diffus, kräftig oder dezent sichtbar zeigen. Einerseits ist Malen für mich ein Kämpfen mit Komposition, Farbe und Form als Empfindung der sichtbaren Welt; und andererseits muss im Bild auch die unsichtbare Welt, das Mystische, die Gefühle, das Sehen und Spüren erkennbar sein. So versuche ich, Harmonie, Ausdrucksstärke und Farbigkeit auf meine Bilder zu projizieren. Deshalb bedeutet Malen für mich auch Meditation.»

Die Vernissage zur Ausstellung mit Apéro findet statt am Samstag, 14. September um 17 Uhr.

Öffnungszeiten der Ausstellung:

Mittwoch, 14 – 17 Uhr
Samstag, 11 – 17 Uhr
Sonntag, 10.30 -17 Uhr

Finissage: Sonntag 29. September, 10.30 – 17 Uhr