DIERIKON – Spielgruppe Drachenäschtli zu Besuch in der Adent Praxis Ebikon

Am Dienstag, 6. Juni, war für die Kinder der Spielgruppe des Drachenäschtli ein ganz besonderer Tag. Heute sollten sie zum ersten Mal spielerisch in Kontakt mit dem Zahnarzt kommen, um so die Angst bei späteren Besuchen, wenn es dann Ernst gilt, abzulegen.

Punkt 9 Uhr begrüssten sich 13 Kinder und ihre drei Begleiterinnen, bevor sie ganz aufgeregt zur Bushaltestelle liefen. In der Adent Praxis Ebikon angekommen, durften sie in kleinen Gruppen verschiedenen Posten absolvieren und hinter die Kulissen einer Zahnarztpraxis schauen.

Ausgerüstet wie die Profis
Die neuen Assistenten wurden wie Profis ausgerüstet, mit Schürzen, Hauben, Mundschutz, Brillen und Handschuhen. So durften sie in einem Rollenspiel abwechslungsweise Zahnarzt, Patient oder Assistent sein und auch auf dem Stuhl liegend ihren Gspändli ihre Zähne zeigen. Während eines den Stuhl hoch und runter steuerte, konnte ein anderes ihm die Spucke absaugen, mit dem Spiegel in den Mund schauen oder Wasser zum Ausspülen herauslassen. Selbstverständlich durfte auch den Bohrer ausprobiert werden. Auf den Fingernagel waren sich alle einige, dass es überhaupt nicht weh tat. Vor dem Entlassen wurde der «Patient» noch mit dem Luftblaser sauber gemacht. Doch wer nicht wollte, konnte sich das Spiel auch von weitem ansehen. Ein Tier-Tattoo zum Schluss wollten dann wieder alle auf dem Arm haben.

Loch im Gipszahn
Die zweite Gruppe besuchte das Labor – alle mussten Brille, Mundschutz und Handschuhe anziehen. Hier war zu bestaunen, wie der Zahnarzt mit dem Bohrer ein Loch in einem Gipszahn behandelt und wieder auffüllt. Als alle die Brillen auf hatten, konnten sie zusehen, wie das Stück Füllpaste unter dem speziellen Blaulicht sehr schnell hart wurde.

Pause auf dem Sofa
Die dritte Gruppe malte einen Stoffrucksack aus und benutzte die freie Zeit im Wartesaal, um etwas zu essen und sich Wasser aus dem Automaten zu lassen. Einige gönnten sich auch eine kleine Pause auf dem bequemen Sofa.

Coole Handschuhe
Sobald einen Gruppe fertig war, wurde gewechselt, damit alle an den Stationen einmal mitmachen konnten. Während die letzte Gruppe im Praxiszimmer noch interessiert zuhörte, spielten die anderen mit den coolen rosafarbenen und schwarzen Handschuhen. Denn diese eigneten sich hervorragend zum Aufblasen. Und so wurden daraus improvisierte Handballone, um die Fingernamen zu üben.

Für alle eine Urkunde
Die Kleinen haben es so gut gemacht, dass jedem zum Schluss vom Zahnarzt persönlich eine Zahnarzturkunde übereicht wurde, sowie der unterdessen gefüllte Stoffsack mit Zahnbürste, Zahnpasta, Mundspülung, Apfel und Taschentüchern. Damit dieser Tag in Erinnerung bleibt, gabs ein auch ein Gruppefoto, zusammen mit dem ganzen Adent-Team. Bevor alle wieder in den Bus stiegen, blieb noch genug Zeit, um die bunten Vögel in der nur fünf Minuten entfernten Vogelvoliere zu bewundern.

Keine Angst mehr vor dem Zahnarztbesuch
Nach so einem intensiven Zahnarztmorgen, werden die Kinder sicher keinen Angst mehr vor einer Zahnarztpraxis haben – denn sie wissen nun wohl mehr darüber als ihre Eltern. Vielleicht hat eines sogar seine Berufung gefunden? Bleibt noch Danke zu sagen dem freundlichen, toleranten und sehr fachlichen Adent-Team für diesen aussergewöhnlichen Einblick in die Zahnarztpraxis.

Béatrice Heinzer