Beste Weitsicht ins Urnerland

Blick auf den Blüemlisalp-Firngletscher.

Naturfreunde Oberfreiamt kraxelten am Uri Rotstock 

Viele Naturfreunde wollten schon lange Mal auf den Uri Rotstock. Am letzten Sonntag war die Gelegenheit da, diesen markanten Berg in einer harten Tagestour zu besteigen.

Wider Erwarten und entgegen der widrigen Wetterprognosen empfing die Naturfreunde ein herrlicher Sonnentag mit schöner Wolkenbildung, der bis am Abend halten sollte. Schnell wurden 200 Höhenmeter zurückgelegt und der Blick war frei auf den riesigen Blüemlisalp-Firngletscher und die umliegenden weiteren (fast) Dreitausender, den Engelberger Rotstock, den Schlossstock, den Blackenstock und den Brunnistock. Nach gut fünfeinhalb Stunden und 1’950 Höhenmetern Aufstieg war der Gipfel des 2’928m hohen Uri Rotstock erreicht. Um im Abstieg die Klettereien zu umgehen, wählten die Naturfreunde einen drei Kilometer längeren Weg als vorgesehen und stiegen über den Rotstocksattel über die ganze Gletschermoräne zurück in die Nähe der Gitschenhörelihütte ab. Gesamthaft war man elf Stunden am Berg unterwegs – und 1’950 Höhenmeter hinauf und hinab.

Autor und Fotos: Jens Howoldt

Am Urirotstock – die letzen Schritte zum Gipfel,
Schweisstreibendes Hochsteigen an Ketten.

Rund um den Wildstrubel

Weiter geht es mit einer 4-Tages-Tour, vom Freitag, 31. August, bis Montag, 3. September. Die T4-Tour um den Wildstrubel ist eine alpine Herausforderung und ein unvergessliches Bergerlebnis. Das Wildstrubelmassiv bildet eine mächtige Mauer zwischen dem Berner Oberland und dem Wallis. Passwege zwischen den Bergtälern, hüben und drüben, sind seit Jahrhunderten bekannt. Wer Berge, Weitsicht, Kollegialität unter Freunden und die sportliche Herausforderung liebt, kommt mit. Ein detailliertes Wanderprogramm ist erhältlich unter jens.howoldt@bluewin.ch.

Blick auf den Blüemlisalp-Firngletscher.

 

 

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