Was der beste Freund des Menschen so alles leisten kann zeigten am Samstag den 18.Mai am Dorfschulhaus Buchrain sieben Hunde verschiedenster Rassen, die unterschiedliche Jobs innehatten.

Da waren Blindenführhunde, Assistenzhunde, Polizeihunde und Vermisstensuchhunde, welche für die 40 Kinder und ihre Begleitpersonen Vorführungen an vier verschiedenen Posten zeigten.

Das Dorfschulhaus Buchrain verwandelte sich am Samstag Nachmittag in einen Platz
voller Staunen, an welchen die Kinder in Kleingruppen die interaktiv gestalteten Posten
durchlaufen durften. Zu Gast war die Luzerner Polizei mit Polizeihund Fuego, der eindrücklich zeigte, was ein Polizeihund alles können muss. Fuego beeindruckte die
Kinder sehr durch seinen Gehorsam und seine Geschwindigkeit. Hundeführer Alex
Kurmann erklärte den Aufbau der Polizeihundearbeit und Fuego zeigte, was in ihm steckt.
Nach getaner Arbeit durfte die Belohnung nicht fehlen: Fuego genoss die vielen
Streicheleinheiten der stolzen Kinder.

Einen weiteren Posten stellten die Vermisstensuchhunde der Rettungshundeorganisation
REDOG. Nach einer Einführung in die Grundlagen der Ausbildung und Aufgaben der
Vermisstensuchhunde wurden diese vorgeführt – die Hunde fanden mühelos versteckte
Personen und Gegenstände wie z.B. Rucksäcke. Sie zeigten den Fund ihrem Hundeführer
durch das Aufnehmen eines sogenannten Bringsels an. Natürlich durften sich die Kinder
auch selbst verstecken, um von den Spürnasen von REDOG gefunden zu werden.

Zwei Posten wurden von der Schweizerischen Schule für Blindenführhunde aus Allschwil
mit ihren Assistenz- und Blindenführhunden gestaltet. Assistenzhunde helfen
Rollstuhlfahrern, verschiedene Aufgaben im Alltag zu bewältigen, die diese allein aufgrund
ihrer Behinderung nicht mehr können. Als besonderes Highlight durften die Kinder einmal
ausprobieren, wie es sich anfühlt selbst in einem Rollstuhl zu fahren.

Ein Blindenführhund zeigte den Kindern in einem Parcours, wie er seinem blinden Herrchen im Alltag Hindernisse anzeigt. Daraufhin erfolgte ein eindrucksvolles Rollenspiel bei dem die Kinder in das Führhundegeschirr schlüpfen und ihre Eltern oder Gspähnli, die Augenbinden bekamen, selbst durch den Parcours führen durften. Die Ausbildung dieser Hunde ist sehr aufwändig und startet im Alter zwischen 15 und 24 Monaten. Als Welpen werden die Hunde von Patenfamilien betreut, welche den Grundstock für die spätere Ausbildung legen. Patenfamilien für Junghunde werden laufend gesucht.

Die Zeit verging wie im Flug und 40 glückliche Kinder verliessen mit ihren ebenso tief
beeindruckten Begleitpersonen um einige tolle Erfahrungen und Informationen reicher am
späten Nachmittag den Schulhof.