Ambassadorenstadt, Barockstadt – Elfi-Stadt!

Die Naturfreunde Oberfreiamt zu Besuch in der «Elfi-Stadt» Solothurn

Rund 20 Naturfreunde besuchten am letzten Samstag bei Dauerregen die Ambassadorenstadt Solothurn. Die Zahl 11 ist in dieser Stadt überall anzutreffen: Elf Brunnen, elf Museen, elf Kirchen, elf Türme…

Elf Naturfreunde (plus fünf) – die Zahl 11 war omnipräsent! Und wo’s halt nicht aufging, hat man ein bisschen dazu- oder abgerechnet. Die Stadtführerin  versicherte mit einem Augenzwinkern, dass selbst in der Mannschaft des FC Solothurn elf Spieler auflaufen würden. Und dass der Elfmeter eine Erfindung dieser Stadt sei. Doch ausgerechnet da, wo alle anderen Städte am 11.11. Fasnachtseröffnung feiern, ist das in der «Elfer-Stadt» am 13. Januar, am Hilari-Tag. Dafür gibt es eine Stadtuhr mit nur elf Stunden und ein «Elfi-Bier», das eben erst ab dieser Zeit gut mundet. Etwas bockbeinig scheint man hier schon zu zu sein.

Viel Geld und stattliche Häuser

Den Titel Ambassadorenstadt gründet auf der Tatsache, dass im Mittelalter hier der Sitz des französischen Botschafters war. Und diese Person war wichtig, weil über sie die Vermittlung von eidgenössischen Söldnern lief. Was der Stadt viel Geld einbrachte, und was den schönen Häusern noch heute anzusehen ist. Ein Halt in der neu renovierten St. Ursen Kathedrale gehörte zur Pflicht. Barockstadt wird Solothurn auch genannt, aber gerade im Falle der Kathedrale ist der Übergang zum Klassizismus schon deutlich erkennbar. Eindrücklich auch die markanten, befestigten und noch gut erhaltenen Stadttore. Beim abschliessenden Znacht im «Roten Turm» durfte das Elfi-Bier natürlich nicht fehlen. Zufall oder nicht: Punkt 11:11 Uhr waren die letzten Naturfreunde wieder zu Hause im Trockenen.

Wie gehts weiter?

Der nächste Naturfreundeanlass ist die Sonntagmorgen-Wanderung «Dem Fluss entlang». Man trifft sich am 25. März um 08.15 in Sihlbrugg-Dorf. Die Wanderung T1 ist einfach und dauert drei (zum Glück nicht elf!) Stunden. Verpflegung aus dem Rucksack mit Einkehrmöglichkeiten bei Besenbeizen. Anmeldungen unter brigitta.kurmann@me.com.

Text: Brigitta Kurmann und Hans Kaufmann

 

 

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