EBIKON – Projekttage der Sekundarschule 

Vom 7. bis 9. Mai fanden im Zweijahresturnus die Projekttage der Sek I im und ausserhalb des Wydenhof-Schulhauses statt. Von langer Hand von der Vorbereitungsgruppe geplant, führten die Lehrpersonen in umfangreichen Ateliers verschiedene Angebote durch. Die Schüler und Schülerinnen hatten die Qual der Wahl, sich klassenunabhängig und den eigenen Interessen entsprechend einzuschreiben.

Da parkierte zum Beispiel das Erlebnismobil auf dem Unihockeyplatz und hatte einiges zum Thema Blindheit zu bieten. Die Schüler und Schülerinnen spielten mit verbundenen Augen Fussball, absolvierten mit Blindenstock einen Parcours oder versuchten Memory mit dem Tastsinn zu spielen. Währenddessen wurden im Malatelier Kunstwerke geschaffen, mit  Mund oder Fuss, was gar nicht so leicht war.

 

Eine andere Gruppe setzte sich mit dem Thema «Fairtrade» auseinander, stellte aus Fairtrade-Früchten einen leckeren Smoothie und Früchtespiessli her, die dann von Interessierten gekostet werden durften. Andere setzten sich äusserst intensiv mit optischen Täuschungen auseinander oder wie eine Kugelbahn optimal gebaut werden kann, um so die Grenzen des Möglichen auszuloten.

In einer Gruppe verglich man den Koran mit der Bibel. Interessant war auch der Besuch von Asylanten, mit denen über ihre Flucht und die damit verbundenen Schicksale diskutiert werden durfte. Im Musikzimmer wurde ein Blues kreiert. Auch Yoga und asiatischer Kampfsport zeigten den Jugendlichen ihre Grenzen auf. Einen besonderen Eindruck hinterliess die Grenzerfahrung, über einen Glasscherben-Teppich zu gehen.

Eine grosse Grenzerfahrung machte eine Gruppe während zwei Tagen. Rund 60 Schüler und Schülerinnen waren unterwegs Richtung Schüpfheim und danach zu Fuss mit Sack und Pack über den Napf zurück an der Emme entlang nach Ebikon.

Am Mittwoch-Vormittag waren sechs grosse Schülergruppen unterwegs, um einen Teil der Grenzen von Ebikon abzulaufen. Kurz vor Mittag trafen alle Gruppen im Risch ein und bildeten zum Abschluss rund um die Finnenbahn einen Riesenkreis. Danach gab es für alle Lernenden und Lehrpersonen, die wollten, die letzte Grenzerfahrung. Wer Mut hatte, durfte einen Crispysnack bestehend aus Getreidemehl und Mehlwürmern probieren!

Bericht und Fotos: Sabina Schauenburg