So gesund ist Barfusslaufen

Babys, die auf die Welt kommen, haben in der Regel gänzlich gesunde Füsse. Im Laufe der Jahre wird diese Gesundheit dann durch falsches Schuhwerk beeinträchtigt und viele Menschen leiden irgendwann in ihrem Leben an Fussproblemen. 

 

Das sind die häufigsten Fussprobleme

  • Hallux Valgus (eine Verformung der Grosszehe beziehungsweise des Fussballens)
  • Fersensporn
  • Hammerzehe
  • Krallenzehe
  • Spreizfuss
  • Knick- und Senkfuss

All diese Beschwerden hätten durch richtiges Schuhwerk und ein aktives Trainieren der Füsse vermieden werden können. Viele Menschen bemerken die Warnzeichen aber erst wenn es zu spät ist. Häufig helfen dann nur noch Einlagen, Krankengymnastik oder im schlimmsten Fall sogar eine Operation, um die Schmerzen zu lindern und die deformierten Knochen wieder zu richten. 

Was bewirkt das Barfusslaufen im Fuss?

26 bewegliche Knochen enthält der menschliche Fuss und es gibt einen Weg, wie diese ganz einfach trainiert werden können. Barfusslaufen heisst der Schlüssel zu mehr Fussgesundheit, der damit beginnt, dass mehr Bewegung in den Alltag integriert wird. Wer nur im Büro, auf der Couch oder vor dem Computer sitzt, im Internet surft und auf onlinecasinoschweiz.net spielt, hat vielleicht eine entspannte Zeit. Er aktiviert seinen Körper aber nicht bewusst. Dafür ist es wichtig rauszugehen und die Füsse zu bewegen. 

Wer barfuss läuft, gibt seinen Füssen mehr Freiraum als in Schuhen. Die Muskeln der Füsse werden wieder stärker beansprucht und dadurch aufgebaut. Diese Aktivierung kann sich in die gesamten Beine hochziehen. Die Waden werden definierter, Oberschenkel und Po straffer und auch der Rücken fühlt sich besser an. Ausserdem wird durch häufiges Barfusslaufen eine natürliche Hornhaut aufgebaut, die den Fuss vor Verletzungen schützt. 

Auf hohe und zu enge Schuhe verzichten

Hohe Schuhe sind der Feind für jeden Fuss, so gut sie auch aussehen mögen. Zu enge Schuhe sind ebenfalls Gift für die Füsse, da sie die Zehen zusammenquetschen und die Fussmuskeln von jeglicher Eigenaktivität entbinden. Oft sind Frauen von Fussfehlstellungen betroffen, doch auch Männer leiden unter Deformierungen, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. 

Am besten sind flache Schuhe mit einem richtigen Fussbett, auch Barfussschuhe sind schwer im Kommen. Wer sich traut, kann auch mal barfuss durch den Park spazieren oder ohne Schuhe durch den Wald laufen – wichtig ist, immer auf Scherben und andere spitze Gegenstände auf dem Boden zu achten. 

Klein anfangen

Wer sich noch nicht gänzlich ohne Schuhe hinaus traut, der kann in seiner Wohnung mit dem Barfusslaufen anfangen. Gut geeignet ist auch der Strand. Auch im Garten ist es eine Wohltat, wenn das kühle Gras leicht unter den Füssen kitzelt. Mutige können im Sommer auch längere Strecken Barfusslaufen, zu Beginn sollte aber auf einen leicht nachgebenden Untergrund geachtet werden.

Auf dem Barfusspfad die Natur unter den Füssen geniessen

Einige Menschen schauen seltsam, wenn ihnen jemand barfuss begegnet, dabei ist es eigentlich das Natürlichste der Welt und im Rahmen der Fussgesundheit sollte es keine Rolle spielen. Im Kneippgarten am Rontaler Höhenweg gibt es sogar einen Barfusspfad, der ganz bewusst die Wahrnehmung der eigenen Füsse stärken soll.

Entscheidend ist, nicht gleich täglich stundenlang barfuss zu laufen, wenn der Fuss daran nicht gewöhnt und die Muskulatur schwach ist. Dies kann zu Fussfehlstellungen führen und zudem ordentlich Muskelkater verursachen. 

Besser ist, den Fuss erst mit gezielten Übungen zu trainieren und mit zwei Mal einer halben Stunde Barfusslaufen pro Woche zu beginnen. Auf Böden, die nicht leicht nachgeben, sollte erst längere Zeit barfuss gelaufen werden, wenn die Füsse ein wenig an die neuen Bewegungsmuster gewöhnt sind. Schliesslich ist es bei einigen Menschen unter Umständen Jahrzehnte her, dass sie das letzte Mal barfuss unterwegs waren. 

Barfusslaufen mit einem Arzt besprechen

Wer mehr barfuss laufen möchte, sollte mit einem Arzt im Vorhinein abklären, ob der eigene Fuss dazu überhaupt genug trainiert ist. Wenn nicht, empfiehlt sich eine langsame Herangehensweise und die regelmässige Durchführung von Fussübungen, die den Fuss kräftigen und das Längs- und Quergewölbe aufbauen. Bei akuten Problemen kann der Arzt sogar Krankengymnastik vermitteln, bei der dann unter Anleitung die Fussmuskulatur trainiert wird.

Um sich auf Strassen oder Waldwegen vor spitzen Steinen oder anderen schmerzhaften Gegenständen zu schützen, empfiehlt sich das Tragen von Barfussschuhen. In ihnen werden die Zehen nicht eingeengt und der Fuss kann optimal abrollen.

 

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