Sagenmatt: Planung schreitet trotz Lockdown voran

Von der Corona-Krise bleibt niemand verschont, auch die lokale Baubranche nicht. Eines der Projekte, das in den vergangenen Monaten viel von sich reden liess, ist die Sagenmatt in Ebikon. Wie steht es aktuell um das Bauvorhaben? 

Seit Beginn der Corona-Krise steht die Wirtschaft still. Das betrifft auch die Baubranche:
verschiedene Projekte sind auf Eis gelegt, auf unbestimmte Zeit verschoben oder ganz
abgesagt. Eines der meistbeachtesten Bauprojekte, die im Rontal anstehen, ist die
Sagenmatt – das neue Quartier, welches an der Luzernerstrasse in Ebikon entstehen soll.
Obwohl die Volksabstimmung über das Bauvorhaben noch nicht erfolgt ist, sollen sich
bereits mehrere hundert Interessenten für die Wohnungen gemeldet haben. Müssen die
Personen jetzt aufgrund der Krise länger auf ihre Wohnungen warten? «Wir sind nach wie
vor im Zeitplan und rechnen damit, dass diesen September darüber abgestimmt werden
kann», erklärt der zuständige Projektleiter Christian Grewe von Moyreal Immobilien.

Flächen für das lokale Kleingewerbe

Aktuell sei die Eigentümerschaft damit beschäftigt, die Planung weiter voranzutreiben: «An
der Luzernerstrassen sind im Erdgeschoss auch Flächen für das lokale Kleingewerbe
geplant. Wir sind zurzeit dabei, die Nutzungen auszuloten». Die Flächen sind in der Grösse
flexibel und werden ab 40 Quadratmeter angeboten – je nach Verwendung ist sogar
denkbar, auf der Rückseite des Gebäudes in Richtung begrünter Innenhof Flächen
anzubieten, zum Beispiel für einen Kinderhort. Die zentrale Lage an der Kantonsstrasse, die
gute Verkehrsanbindung und die Anbindung an die idyllische Umgebungsgestaltung machen
die Flächen besonders attraktiv. Beat Knapp, Vizepräsident des Gewerbevereins Ebikon,
sieht verschiedene Möglichkeiten, wie die Flächen genutzt werden können: «Über ein
gemütliches Quartierrestaurant an dieser Lage würde ich mich besonders freuen, aber auch
eine Sportschule, wie beispielsweise ein Karatestudio, könnte ich mir in der Sagenmatt gut
vorstellen», führt er weiter aus. Grewe will die Flächen voraussichtlich für einen Preis von
rund 240 Franken pro Quadratmeter anbieten: «Das Besondere dabei ist, dass die Flächen
vollausgebaut übernommen werden können – das bedeutet, dass die Mieteinheiten
beispielsweise bereits über eine ausgebaute Lüftung, eine Nasszelle und einen einfachen, fugenlosen Boden verfügen. Somit eignen sich die Gewerbeflächen auch für Personen, die
ihre Gewerbeidee ohne hohe Investitionskosten ausprobieren möchten.»

Moyreal streicht Mietzins für Gewerbe bis zum Ende des Lockdown

Hinter der Bauherrschaft Moyreal Immobilien AG steht die Innerschweizerin Eva Maria
Bucher-Haefner. Während ihr Bruder Martin Haefner das Fahrzeuggeschäft von AMAG
übernommen hat, investiert Moyreal in nachhaltige und innovative Immobilienprojekte in der Schweiz, die langfristig im Familienbesitz bleiben sollen. Gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, hat dabei einen hohen Stellenwert. Den Tatbeweis liefert die Firma aktuell: Wie der Website zu entnehmen ist, wird den 30 Gewerbe- und Gastronomiebetrieben, welche derzeit in Liegenschaften von Moyreal eingemietet sind, der Mietzins bis zum Ende des Lockdowns erlassen.

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