Ursula Götschi, Leiterin Geschäftsstelle.

Spar- und Hypothekar-Kunden bringen Schwung in die lokale Wirtschaft. Aber erst die Spargelder ermöglichen es den Raiffeisenbanken, Wohneigentum in der Region zu finanzieren oder die lokale Wirtschaft mit Krediten zu unterstützen.

Nicht viele zündende Ideen haben Generationen überdauert. Die Idee zur finanziellen, genos­senschaftlich organisierten Selbsthilfe nach dem Motto «alle für einen, einer für alle» aber schon. Friedrich Wilhelm Raiffeisen propagierte sie anno 1862, womit er erfolgreich gegen die damaligen Wucherer zu Felde zog. «Das Geld des Dorfes für das Dorf» hiess es damals. Der Slogan gilt auch heute noch.

Spargelder bleiben in der Region
Raiffeisen-Kunden oder -Mitglieder vertrauen der durch und durch soliden Genossenschaftsbank Geld an, welches die Bank wiederum im Ort verantwortungsvoll ausleiht – in Form von Krediten zuhanden des lokalen Gewerbes oder in Form von Hypotheken für die Finanzierung von privatem Wohneigentum. Spargelder bleiben so in der Region, stützen und treiben den regionalen Wirtschaftskreislauf an wie das Blut unser Herz. Sparkapital liegt also nicht nur auf der Bank brach, es trägt zur blühenden Entwicklung der Region bei.
Dies zeigt sich beispielsweise in einer anhaltend hohen Nachfrage nach Wohneigentum, begüns­tigt ohne Zweifel durch rekordtiefe Zinsen und nicht überbordende Baukosten. Die Erfüllung des Traumes von den eigenen vier Wänden ist ein gesamtschweizerisches Phänomen: In den letzten zehn Jahren hat sich der Wunsch nach Wohneigentum verdoppelt: 36% der Bevölkerung wünschen sich ein Einfamilienhaus, 20% Stockwerkeigentum. 35% der Schweizerinnen und Schweizer haben sich den Traum schon erfüllt.
Die Vergabe von Hypotheken nach seriöser Prüfung ist und bleibt denn auch ein wichtiges Standbein der Raiffeisenbanken. Es gilt der Grundsatz vom Geben und Nehmen. Kredite geben kann die Raiffeisenbank aber nur, wenn sie etwas hat – beispielsweise Spargelder, die uns die Kunden anvertrauen. Denn viele gute Gründe sprechen seit Jahren eindeutig für Raiffeisen: Nicht nur ist das Geld sicher angelegt, es fliesst wie gelesen auch in den lokalen Wirtschaftskreislauf zurück.

UNO-Jahr der Genossenschaften
Das bewährte Genossen­schaftsmodell garantiert Sicherheit, Stabilität und lokale Verankerung, was in unsicheren Zeiten wie den heutigen ganz zentral ist. Nicht von ungefähr haben denn die Vereinten Nationen 2012 offiziell zum UNO-Jahr der Genossenschaften ausgerufen.
Gemeinsam erreicht man die Ziele besser als im Alleingang. Trotz anhaltend tiefen Zinssätzen ist es möglich, Bewegung in das eigene Sparkapital zu bringen. Wer den Zinsertrag optimieren möchte, kann dies beispielsweise in Form einer Termin­geldanlage, Einlagen auf ein Bonuszins-Sparkonto oder in den Vorsorgeplan 3 (VP3). Raiffeisen kann dabei aufzeigen, wie sich mehr aus dem Sparkapital machen lässt.