Risiken minimieren und Renditechancen nutzen

Götz Rether, Leiter Vermögensberatung der Raiffeisenbank Luzern

Finanzratgeber

Die hohen Renditen im vergangenen Börsenjahr machen deutlich: Anlegen lohnt sich. Dies dürfte auch für 2020 und darüber hinaus so bleiben, auch wenn kurzfristig aufgrund von politischen Unsicherheiten mit volatileren Märkten zu rechnen ist. Ein individueller Depot-Check zeigt Anlegern auf, ob ihr Geld für die nächsten Quartale bestmöglich investiert ist.

2019 war ein ausgezeichnetes Jahr für Anleger. Die Aktienmärkte verbuchten zweistellige prozentuale Kurssteigerungen, wobei Schweizer Titel zu den grossen Gewinnern gehörten. Obligationen, Gold, Rohstoffe und Immobilienanlagen glänzten ebenfalls. «Der Hauptgrund für die erfreuliche Entwicklung ist der anhaltende Anlagenotstand aufgrund der tiefen Zinsen», sagt Götz Rether, Leiter Vermögensberatung der Raiffeisenbank Luzern

Für Sparer hingegen war das letzte Jahr ernüchternd. Einmal mehr zeigte sich: Sparen bringt im aktuellen Tiefzinsumfeld wenig. Daran dürfte sich im laufenden Jahr nichts ändern, die Geldpolitik wird expansiv bleiben. «Von Seiten der Europäischen Zentralbank und der Schweizerischen Nationalbank erwarten wir noch für eine längere Zeit keine Zinserhöhungen», so Götz Rether. Das wiederum bedeutet gute Aussichten für Anleger.

Geldpolitik verleiht Anlagen Rückenwind

Der geldpolitische Rückenwind für die Märkte dürfte auch in den kommenden Monaten zu spüren sein. Somit haben Anleger im neuen Jahr erneut gute Renditechancen, auch wenn sich die Konjunktur etwas eingetrübt hat. Und wie schon im letzten Jahr dürften es vor allem politische Fragen sein, die am Markt für Unsicherheit sorgen: Wie entwickeln sich die Handelsstreitigkeiten der USA mit ihren wichtigsten Handelspartnern? Wie geht es weiter im Verhältnis zwischen der EU und Grossbritannien? Und welche Veränderungen bringen die US-Präsidentschaftswahlen?

Diese Unsicherheiten sind kein Grund, nicht anzulegen – im Gegenteil: Nicht investiert zu sein, ist im aktuellen Umfeld keine Option. Das zeigt ein einfaches Beispiel: Wer Anfang 2010 für 100’000 Franken Schweizer Aktien aus dem Swiss Market Index (SMI) gekauft hatte, verfügte Ende 2019 über ein Vermögen von etwas über 224‘000 Franken. Wer hingegen gleich viel Geld auf dem Sparkonto liegen hatte, erwirtschaftete im Schnitt einen Zinsertrag von 1’700 Franken.

Diversifikation bringt Sicherheit

«Wir rechnen für das Jahr 2020 mit volatileren Märkten. Umso wichtiger ist eine breite Diversifikation», sagt Götz Rether. Um Renditechancen und Risiken in der Balance zu halten, sei die richtige Mischung aus verschiedenen Anlageklassen sowie die breite Streuung über verschiedene Branchen, Regionen und Währungen entscheidend, erklärt der Anlageexperte.

Aktien bleiben 2020 die wichtigste Anlageklasse, so viel steht fest. Dafür spricht nur schon die attraktive Dividendenrendite von rund 3 Prozent im Schweizer Markt. «Zwar gibt es Aktien momentan nicht zu Schnäppchenpreisen, aber wir rechnen damit, dass mit Aktien auch im 2020 eine Gesamtrendite von 4 bis 6 Prozent erwirtschaftet werden kann», stellt Götz Rether fest.

Hinsichtlich der Diversifikation des Portfolios bleiben gemäss dem Anlageexperten auch Obligationen wichtig, weil sie allfällige Verluste bei Aktien abfedern können. Zwar rentieren die meisten Staatsanleihen im gegenwärtigen Tiefzinsumfeld kaum noch. Mit Obligationen tiefer Kreditqualität, sogenannten High-Yield-Anleihen, oder auch Obligationen aus Schwellenländern lassen sich aber durchaus auch höhere Renditen erzielen.

Immobilien bieten weiterhin grosse Renditechancen: «Indirekte Schweizer Immobilienanlagen weisen gegenüber den Obligationen eine attraktive Ausschüttungsrendite auf», sagt Götz Rether. Und solange die Zinsen tief bleiben, dürften die Preise für Immobilienfonds gut unterstützt bleiben. Dasselbe gilt für den Goldpreis, auch das Edelmetall eignet sich als Portfoliobeimischung mit guten Diversifikationseigenschaften.

Ein Depot-Check lohnt sich

Die Diversifikation des Portfolios ist für private Anleger oftmals eine Herausforderung, wie Götz Rether aus seinem Beratungsalltag weiss: «Die Risiken sind nicht immer offensichtlich, insbesondere bei komplexen Anlagegefässen. Vielfach fehlt auch die Gesamtsicht auf das Wertschriftendepot.»

Deshalb lohnt es sich, das Aktiendepot regelmässig gemeinsam mit Experten unter die Lupe zu nehmen – nicht zuletzt deshalb, weil sich die Anforderungen an die persönliche Anlagestrategie über die Jahre verändern können. «Wir empfehlen unseren Kunden, ihr Depot in regelmässigen Abständen mit unseren Anlageberatern auf den Prüfstand zu stellen», sagt Götz Rether. Zum Jahresbeginn bietet die Raiffeisenbank Luzern ihren Kunden einen kostenlosen Depot-Check an. So möchte die Bank sicherstellen, dass die Anlagen ihrer Kunden optimal für die Zukunft aufgestellt sind.


Individueller und kostenloser Depot-Check

Der Jahreswechsel bietet einen idealen Zeitpunkt für eine Bestandsaufnahme der persönlichen Vermögensverhältnisse. Wir laden Sie zu einem kostenlosten Depot-Check in der Raiffeisenbank Luzern ein. In einer persönlichen Beratung zeigen wir Ihnen die Entwicklung Ihrer Anlagen auf und nehmen gemeinsam eine sorgfältige Beurteilung des Depots, der Anlagestrategie und des Anlagehorizonts vor. Der individuelle Depot-Check hilft Ihnen, Optimierungsmöglichkeiten auszuschöpfen und sich gegen mögliche Risiken abzusichern. Dies verschafft Ihnen die Sicherheit, Ihr Vermögen auch für das Anlagejahr 2020 bestmöglich aufgestellt zu wissen. Jetzt anmelden: raiffeisen.ch/depot-check

 

Götz Rether, Leiter Vermögensberatung der Raiffeisenbank Luzern

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