Ein bewegtes Jahr für die Raiffeisenbanken – und ein klarer Blick nach vorne

2019 stand für die Raiffeisenbanken ganz im Zeichen der Reform 21. Nachdem an einem Workshop im Juni von den Eignern die Weichen gestellt worden waren, wurde im November mit der klaren Zustimmung über den eingeschlagenen Weg der Grundstein gelegt für den Weg in eine erfolgreiche gemeinsame Zukunft.

Am 16. Januar wurde die Reform 21 offiziell gestartet mit dem Auftrag, die strategische Entscheidungsfindung sowie die Steuerung und Kontrolle der gesamten Raiffeisen Gruppe zu klären und die Mitbestimmung der eigenständigen Raiffeisenbanken bei der Weiterentwicklung zu stärken. Eine Impulsgruppe erarbeitete anschliessend – unter starker Involvierung der Raiffeisenbanken – Vorschläge zu den drei Kernthemen Eignerstrategie, Corporate Governance und genossenschaftliche Werte. 

Weichenstellung am Eignerworkshop 

Am 14. Juni schliesslich fand ein Eignerworkshop statt. Es wurde beschlossen, die bisherige Delegiertenversammlung zu ersetzen durch eine Generalversammlung nach dem Prinzip «one bank, one vote» sowie mit dem Rat der Raiffeisenbanken (RB-Rat) ein neues strategisches Gremium zu etablieren. Zur Koordination der Meinungsbildung in den Regionalverbänden und Raiffeisenbanken werden Fachgremien installiert. Auf grosse Zustimmung stiess der Entwurf der Eignerstrategie, welche die Erwartungen der Eigner an Raiffeisen Schweiz formuliert und ein Novum darstellt in der Geschichte von Raiffeisen.

In der Folge wurden die Grundlagendokumente der Reform 21 sowie die notwendigen Anpassungen der Statuten in ständiger Abstimmung mit der FINMA und dem Feedback der Raiffeisenbanken finalisiert. Daneben wurden die genossenschaftlichen und die unternehmerischen Werte schriftlich festgehalten. Am
16. November fanden dann eine Eignerversammlung und eine ausserordentliche Delegiertenversammlung statt, an welcher alle Grundlagendokumente deutlich angenommen wurden. 

Raiffeisen kommt noch näher zu ihren Kunden

Auch das kommende Jahr wird von der Umsetzung der Reform 21 geprägt sein, in deren Rahmen auch die Regionalverbände reformiert werden. Zudem ist man an der Erarbeitung einer Gruppenstrategie, die den Raiffeisenbanken und Raiffeisen Schweiz einen Rahmen für die Entwicklung der Gruppe über die nächsten fünf Jahre geben soll. Die Raiffeisenbanken haben ihre Hausaufgaben gemacht und freuen sich, dass sie jetzt die Chance haben, Raiffeisen gemeinsam mit einer erneuerten Struktur – und einer Rückbesinnung auf die genossenschaftlichen Werte – auf die Zukunft auszurichten. 

Die 229 Raiffeisenbanken bleiben ihren Kunden kompetente Partner, welche auf ihre persönlichen Bedürfnisse und Anliegen eingehen und sie individuell betreuen – sei dies zu Anlagen, Hypotheken oder Vorsorgelösungen. Insbesondere die Stärkung der lokalen Raiffeisenbanken dürfte den Kunden insofern zugutekommen, als Raiffeisen damit auch strategisch noch stärker regional verankert und gewissermassen noch näher bei den Kunden sein wird. 

Weiterhin wachsamen Auges werden die Raiffeisenbanken natürlich technologische und Marktentwicklungen beobachten, um weiterhin nicht nur hochwertige, sondern auch aktuelle Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. 

Die Raiffeisenbanken danken ihren Kundinnen und Kunden herzlich für ihre Treue, wünschen ihnen frohe Festtage mit einem guten Rutsch und freuen sich auf eine weiterhin gute und erfolgreiche Zusammenarbeit im kommenden Jahr.

Kurt Sidler
Präsident Raiffeisen Regionalverband Luzern, Ob- und Nidwalden

 

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