Schindler Berufsbildung

Im Zentrum des Nachmittags im Tüftelwerk stand gemeinsames Tüfteln, Entdecken und Entwickeln. Das Tüftelwerk gewährt einen ersten Einblick in die Welt der Technik und trägt zur Nachwuchsförderung bei. Zudem können erste Kontakte mit Unternehmen geknüpft und Informationen über die Berufe eingeholt werden. Ganz in diesem Sinne vermittelten zwei unserer Elektronikerlernenden den jungen Tüftlern erste Grundlagen der Elektronik.

Wenn wir mehr junge Menschen für unsere Berufe gewinnen wollen, müssen wir bei ihnen die Begeisterung für die Technik wecken. Am besten gelingt dies, wenn wir sie schon früh die Technik «erfahren lassen» und damit in Berührung bringen.

Das entspricht genau der Idee des Tüftelwerks – die Freizeit-Universalwerkstatt für Jugendliche und Kinder ab 9 Jahren in Luzern. Das Projekt, ein Angebot der Albert Koechlin Stiftung, ermöglicht den jungen Teilnehmer ein spielerisches, forschendes, experimentierendes und gestalterisches Tüfteln in ihrer Freizeit. Ziel ist es, einen unkomplizierten und erlebnisorientieren Zugang zu technischen und naturwissenschaftlichen Berufsfeldern zu erreichen. Die Vielfältigkeit des Angebots erlaubt das freie Ausprobieren und Kombinieren von Materialien und Techniken. Diese einzigartige Freizeitgestaltung lässt nicht nur den Tüftlergeist aufleben, sondern unterstützt gleichzeitig die Nachwuchsförderung im handwerklichen, kreativen und technischen Berufsfeld.

Bereits zum zweiten Mal haben sich zwei unserer Elektronikerlernenden als Junior-Coaches in der Tüftel-Werkstatt engagiert. Jan Ettlin und Andrin Forster vermittelten den acht Teilnehmern des Workshops an drei Mittwochnachmittagen erste Grundlagen der Löttechnik. Nach einer kurzen Anweisung waren die Nachwuchstüftler bereits in der Lage, Platinen zu löten und einen elektronischen Würfel herzustellen und diesen anhand einer programmierten LED-Schaltung mittels BASIC Stamp zum Leuchten zu bringen. 

Am Ende der drei Nachmittage ist Jan Ettlin von dem Mehrwert des Konzepts überzeugt: «Diese Kurse zu leiten war eine aufregende und spannende Erfahrung. Es war eine gute Möglichkeit, meine eigenen Kompetenzen im Bereich Kommunikation weiter zu verbessern. Ebenfalls war es ein schönes Gefühl, mein Wissen an junge Köpfe weiter zu geben und ihnen die Welt der Technik zu öffnen. Ich war begeistert, wie viel Interesse und Motivation die Kinder an den Tag legten. Am Ende des Tages musste ich die Kinder regelrecht zwingen, nach Hause zu gehen und nicht Wenige fragten, ob Sie auch Zuhause weitertüfteln können. Die Kurse waren für mich und ich denke auch für die Kinder ein voller Erfolg.»


Tüftelwerk
www.tueftelwerk.ch
Schindler 
www.schindler-berufsbildung.ch
 
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