Matchbericht IFV Cup 1/4 Final: FC Ebikon – FC Sins (2.Liga) 0:1 (0:0) 

 

Als Aussenseiter stand der FC Ebikon im Viertelfinal gegen den oberklassigen FC Sins. Man sah keinen Unterschied dieser zwei Teams – Ebikon war von Beginn weg die aggressivere Mannschaft. Doch zum Schluss reichte es doch nicht für den Halbfinal.

nb. Ebikon stellte gegenüber der Meisterschaft wieder auf eine «klassische» Viererabwehr um, um dadurch wieder «etwas mehr Ruhe» ins Aufbauspiel zu bringen. Was auch sicherlich gut gelang. Das Spiel begann mit hohem Rhythmus. Ebikon übernahm sofort das Zepter uns setzte Sins unter Druck. Sins wiederum leistete sich viele Abspielfehler im Aufbauspiel, wovon Ebikon einige Male profitieren konnte und damit zu guten Abschlüssen kam. Die beste Chance dann in der 40. Minute, als nach einem Querpass vor dem Sinser Tor plötzlich der junge Funk Robin alleine vor dem Tor stand, dieser dann aber den Ball nicht wunschgemäss traf. So ging es dann zur Pause mit einem glücklichen 0:0 für den oberklassigen Sins.

Zweite Halbzeit dann das gleiche Bild. Nur mit den Unterschied, dass Sins nur eine Torchance brauchte, um in Führung zu gehen, in der 53. Minute, als die Ebikoner den Ball im Spielaufbau verloren. Beim schnellen Gegenzug entwischte Sins Stürmer Hohl der Verteidigung und liess Ebikons Schlussmann Buser keine Chance. Das bedeutete 0:1. Wie verdaute nun Ebikon diesen Rückschlag? Ebikon versuchte das gleiche Spiel wieder fortzusetzen und je länger dieses dauerte, desto mehr musste Ebikon riskieren. So entstand auch ein offener Schlagabtausch und das Spiel blieb intensiv und schnell. Mit zwei neuen Offensivkräften versuchte Ebikon doch noch das Unmögliche möglich zu machen – doch der Ball wollte einfach nicht rein! Immer wieder ging der Schuss neben das Gehäuse oder die massierte Verteidigung um Torhüter Leuthard konnte befreien. Die heisseste Szene in der 75. Minute, als sich Kapitän Jaun auf der linken Seite durchtankte, dann einen Direktschuss riskierte, der dann von einem Sinser Verteidiger abgelenkt wurde Richtung Tor. Leuthard konnte noch in extremis mit einem Reflex den Ball in den Corner befördern.

Ebikon hätte den Ausgleich längst verdient gehabt, doch es wollte einfach nicht gelingen. Wie dann auch in der 94. Minute, als Dugan im Strafraum am Schuss gehindert wurde durch den herauseilenden Sinser Goali. Die Ebikoner hätten da gerne noch einen Foul-Elfmeter gesehen… Dann war Schluss, mit einer 0:1 Niederlage im CUP Viertelfinal. Es wäre sicherlich mehr drin gelegen, denn der oberklassige Gegner Sins war in keiner Phase des Spiels besser als das Heimteam. Aber das ist Fussball. Und das Team hat Moral bewiesen und durch unermüdlichen Kampf wird auch das Wettkampfglück zurückkommen. Jetzt kann sich das Team voll auf die Meisterschaft konzertieren und beherzt aufspielen.