Der FC Luzern und der FC Zürich trennen sich mit einem torlosen Unentschieden. Die Luzerner konnten vor knapp 10’000 Zuschauern kaum Chancen kreieren.

Das Spiel und der Endstand entsprachen an diesem Sonntagnachmittag dem Wetter: Trostlos und farblos. Der FC Luzern hatte es nicht zustande gebracht, gegen ein eher schwaches Zürich ein Tor zu erzielen. Und das obwohl die Partie eigentlich ganz ansprechend begonnen hatte.

Viel Bemühen auf beiden Seiten

Beide Mannschaften kamen sichtlich motiviert auf den Platz: Der FCL wollte wohl die bescheidene Leistung gegen Klaksvik vergessen machen – und der FC Zürich wollte auf die 0-4-Niederlage im letzten Spiel gegen Lugano reagieren. Die Zürcher waren es dann auch, die zur ersten grösseren Chance kamen. Mahi nimmt den Ball volley und legt ihn zur Mitte, wo Ceesay nur einen Wimpernschlag zu spät kommt. Glück für den FCL!

Nach diesem Weckruf wurde die Partie zu einem offenen Schlagabtausch, ohne dass sich eines der Teams grössere Chancen erarbeiten konnte. Auf Seiten des FCL waren es Lazar und Schürpf, die einen einigermassen gefährlichen Abschluss aber neben das Tor setzten. Die beste Chance gehörte Alves, der das Leder nur äusserst knapp neben das Tor von Yanick Brecher köpfte.

Schulz vergibt Matchball

Knapp zehn Minuten nach der Pause schepperte es hinter FCL-Keeper Marius Müller. Marco Schönbächler hatte den Ball aus gut 20 Metern an die Latte gehämmert. Aufschnaufen bei den Blau-Weissen! Der FCL reagierte aber gut auf diesen FCZ-Warnschuss und machte nun mehr Druck. Doch richtig gefährlich wurde es nicht. Iin der 67. Minute stürmte dann aber plötzlich Schulz nach vorne – behauptete das Leder gegen drei FCZ-Verteidiger – und stand nun vor Brecher, wo er die Kugel dann über das Tor schoss. Das hätte das 1-0 sein müssen!

So aber blieb es bei diesem torlosen Unentschieden. Der FC Luzern hatte auch gegen Lieblingsgegner FCZ Mühe Chancen aus dem Spiel heraus zu kreieren. 

Sara Häusermann