Luzern mit nur einem Punkt gegen den Aufsteiger

Der FC Luzern erspielt sich im ersten Heimspiel der Saison gegen den Gast aus Lausanne nur ein 2-2. Und das, obwohl die Luzerner während 70 Minuten mit einem Mann mehr auf dem Platz standen.

Erst neun Minuten vor Schluss konnte der FC Luzern aufatmen: Knezevic erzielt auf Pass des jungen Balaruban den Ausgleichstreffer zum 2-2. Aber ganz ehrlich: mit diesem einen Punkt konnten die Luzerner nicht wirklich zufrieden sein. Immerhin konnten sich beinahe 70 Minuten mit einem Mann mehr gegen den Aufsteiger Lausanne-Sport spielen.

Blitzstart der Leuchtenstädter

Der Start in das erste Heimspiel der neuen Saison gelang dem FCL ganz nach Wunsch. Es waren noch keine 50 Sekunden gespielt, als Pascal Schürpf bereits seinen Treffer bejubelte. Luzern schaltet sehr schnell um und dem neuen Louis Schaub gelang ein wunderschöner Pass auf Stürmer Schürpf. Dieser schlug vor Torwart Diaw noch einen Haken und netzte ein zum 1-0.

Diese Führung hatte aber nicht lange Bestand. Nur fünf Minuten später stand es nämlich bereits 1-1. Joel Monteiro nutze einen kollektiven Tiefschlaf der FCL-Verteidigung aus und schoss Lausanne zum Ausgleich.

Luzern nutzt rote Karte nicht aus

Nach einem Foul im von Nanizayamo an Ndiaye konsultierte Schiedsrichter Dudic den VAR. Er selber hatte zuvor dass Spiel nicht einmal unterbrochen – da waren sich seine Kollegen bei der Videoanalyse aber andere Meinung. Direkt rote Karte für den Lausanner war das Fazit. 

Der FC Luzern, nun mit einem Mann mehr, spielte – nicht wirklich besser. Es fiel nicht auf, dass die Luzerner numerisch in der Überzahl waren. Zwar stellte man sich immer mal wieder vor dem gegnerischen Strafraum auf, doch die Lücke in der kompakten Lausanner Abwehr wurde nicht gefunden. 

Bürkis Total-Aussetzer

Es kam, wie es kommen musste. Die auf Konter lauernden Gäste wurden für ihre Disziplin und Geduld belohnt. In der 50. Minute leistet sich FCL-Verteidiger Bürki einen katastrophale Fehler, der zur Torvorlage für Lausanne-Sport wird. Turkes lässt sich nicht zweimal bitten und schiesst ein zur 2-1 Führung.

Der 2-2-Ausgleich durch Knezevic in der 81. Minute war schliesslich nur noch das Erreichen des Minimums, das der FCL aus dieser Partie mitnehmen musste.

Sara Häusermann

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