Der FCL verliert ein kampfbetontes Spiel gegen YB

Gegen den Gast aus Bern fahren die Luzerner die dritte Saisonniederlage ein. Der FCL bewies bei der 3:2-Niederlage jedoch wieder vermehrt Kampfgeist.

sha. Die Enttäuschung nach dem Schlusspfiff war gross auf Seiten von Luzern. Hatten sich die Luzerner doch zwei Mal zurück in dieses Spielgekämpft. Schliesslich reichten die Tore von Gvilia und Schürpf aber nicht zum Sieg gegen die Berner Young Boys unter Trainer Gerardo Seoane. Dieser wurde von den blau-weissen Fans bei seiner ersten Rückkehr nach Luzern entsprechend begrüsst – mit wüsten Beschimpfungen und einem nicht nett gemeinten Spruchband.

Nur ein Torschuss in der ersten Halbzeit

Der FC Luzern startete einmal mehr nicht wunschgemäss in die Partie – die ersten 35 Minuten gehörten klar dem Gast aus Bern. So war es dann auch keine Überraschung, als Hoarau in der 24. Minute nach einem Eckball einnickt zum 1:0. Der FCL seinerseits kommt in der ersten Halbzeit zu genau einem Torschuss, dieser kam von Blessing Eleke on der 40. Minute. Von Ballmoos wehrt aber ohne Mühe ab.

Vier Tore in der zweiten Spielhälfte

Nach der Pause sahen die knapp 10’000 Zuschauer im Stadion einen ganz anderen FC Luzern. Die Luzerner fanden nun viel besser ins Spie und kreierten ihrerseits Chancen. Allein Gvilia hat in den ersten 10 Minuten nach der Pause zwei Topchancen, die er aber beide vergibt. Schliesslich erledigte Pasci Schürpf diese Aufgabe vom Elfmeterpunkt und netzte ein zum 1:1.

Nur fünf Minuten später waren die Berner dann aber bereits wieder in Führung. Der heute sehr schwach aufspielende Marvin Schulz wurden erneut von Ngamaleu überlaufen und verschuldete nach dem 1:0 nun auch das 2:1. Und wieder fünf Minuten später war es wieder Hoarau, der vom Penaltypunkt – nach einem umstrittenen Handspiel von Schürpf – das 3:2 schoss. Das Tor von Gvilia in der 89. Minute konnte die FCL-Niederlage nicht mehr abwenden. Immerhin hatten die Luzerner Kampfgeist bewiesen – anders als noch am Donnerstag in Griechenland.

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