Der FC Luzern siegt im letzten Heimspiel der Saison gegen den FC Zürich mit 3-0 und darf weiter von der Europa League träumen. Ausserdem wurde Claudio Lustenberger emotional verabschiedet.

Emotionaler Moment in der 86. Spielminute: Claudio Lustenberger wird für Blessing Eleke eingewechselt. Die Kurve des FC Luzern forderte dies schon seit fünf Minuten, denn: Es ist das Abschiedsspiel des FCL-Urgesteins. Lustenberger tritt diesen Sommer zurück – das Spiel gegen den FC Zürich war sein letzter Auftritt in der heimischen Swissporarena. Den grossen Moment vor und mit den Fans könnte FCL-Trainer Häberli im getrost zugestehen, stand es doch bereits 3-0 für die Luzerner.

Der FCL hellwach

Im Gegensatz zu einigen vorherigen Partien war der FC Luzern von Beginn weg hellwach. Vielleicht lag es an der sehr speziellen Atmosphäre: Bereits vor Anpfiff wurden die FCL-Abgänge geehrt und verdankt. Insbesondere natürlich Claudio Lustenberger – CL7. Diese Emotionen schienen die Blau-Weissen zu beflügeln. Bereits in der 8. Minute schiebt Vargas auf Pass von Tsiy Ndenge ein zum 1-0. Auch in der Folge drückte der FCL dem Spiel seinen Stempel auf, dominierte die Zürcher nach Belieben. In der 29. Minute landete schliesslich ein abgefälschter Schuss von Eleke in den Maschen hinter Yanick Brecher. 2-0!

Blau-Weisse Dominanz

Auch nach der Halbzeitpause änderte sich das Bild unten auf dem Platz nicht. Der FCL gestaltete das Spiel aktiv und kam so immer wieder zu guten Chancen. In der 51. Minute war es dann wieder der extrem starke Ruben Vargas, der das Leder zum 3-0 einschob. Die Vorlage kam von Marvin Schulz, der ebenfalls eine sehr gute Partie zeigte. 

Würdigung von CL7

Aus den Reihen des FC Luzern kamen in der Folge sowohl Eleke als auch Schürpf, Tsiy und Demhasaj zu Chancen, jedoch ohne Torerfolg. 

In der 87. Minute wurde schliesslich Lustenberger der grosse Moment gegönnt und er kam zu seiner Dernière in der Swissporarena. Am Spielstand änderte er zwar nichts mehr, es blieb bei diesem 3-0, doch von den Fans wurde das Urgestein gefeiert. „Super, super Claudia“, sangen die Blau-Weissen. Lustenberger selbst mimte noch den Capo und kletterte zu den Fans in der Kurve. Das ganze Stadion zollte dem Urgestein Respekt – mit Standing Ovation und tosendem Applaus. Danke Claudio, danke CL7!

Sara Häusermann