Der SK Root erzielt gegen den Tabellenzweiten Zug 94 ein frühes Tor und verwaltet den Vorsprung dank einer starken Defensivleistung bis zum Schlusspfiff mit Erfolg.

Anders als zuletzt gegen Weggis zeigte sich Root gegen Zug von der ersten Sekunde an
hellwach. Zudem spielte dem Heimteam der frühe Führungstreffer in die Karten. In der 7.
Minute verwandelte Marku eine Freistossflanke von Theiler sehenswert per Kopf zum 1:0. In der Folge bissen sich die spielerisch besseren Gäste an der massierten Rooter Abwehr die Zähne aus. Und wenn die Verteidigung mal ausgehebelt war, rettete Goalie Meier sein Team mit starken Paraden vor dem Ausgleich. Auch Root hatte noch ein paar gute Gelegenheiten. Die beste vergab Meierhans in der 35. Minute: Seinen Schuss lenkte Zug-Goalie Kurtulus an die Latte. Nach der Pause rannte Zug weiter an, doch fehlte die zündende Idee, um den Rooter Abwehrriegel zu knacken. Die Platzherren ihrerseits beschränkten sich auf Konter, die sie aber zu wenig überzeugt zu Ende spielten, wodurch sie den Gegner im Spiel und die Hektik hoch hielten. Die dickste Chance der zweiten Halbzeit versiebte der eingewechselte Confortola in der 85. Minute.

Den Rootern wars am Ende aber egal. Sie hatten dank einer tadellosen Abwehrleistung und
vorbildlichem Kampf die ganz grosse Gefahr von ihrem Kasten ferngehalten und feierten
letztlich einen glücklichen 1:0-Sieg. Da nun auch die allerletzte Abstiegsgefahr gebannt ist,
fährt der SK Root am nächsten Samstag (18.00 Uhr) mit breiter Brust nach Baar, um vielleicht dem nächsten Aufstiegsanwärter die Suppe zu versalzen.

Daniel Schwab

Spielertelegramm

SK Root: Meier; Wymann, Milojicic, Imfeld, Barbosa; Meierhans, Barmettler, Theiler, Bühler;
Bucher, Marku. (Schenk, Confortola, Köchli, Wigger)
Tore: 7. Marku 1:0.