Matchbericht: SK Root – FC Muotathal 2:2 (1:1)

Nach dem schwachen Auftakt in Steinhausen zeigte sich Root am Gründonnerstag von einer klar besseren Seite und erkämpfte sich gegen den Tabellenvierten Muotathal einen verdienten Punkt.

ds. Das Ostertreffen zwischen Root und Muotathal hatte von der ersten Minute an höchsten Unterhaltungswert. Die Gäste besassen zwar mehr Spielanteile, doch Root verstand es, immer wieder kleine Nadelstiche zu setzen. Schenk scheiterte in der Anfangsphase (9./13.) zweimal an FCM-Keeper Vollenweider. Kurz darauf machte es Silvan Schelbert auf der anderen Seite besser. Nach einem langen Einwurf durfte er im Fünfer unbehelligt zum 0:1 einschieben. In der Folge stand Muotathal dem zweiten Treffer mehrmals sehr nahe, doch Barmettler im Rooter Kasten verhinderte weiteres Ungemach. Das nächste Highlight gehörte dann dem Heimteam. Genauer gesagt Schenk. Nach einem langen Ball luchste er einem grünen Verteidiger das Leder ab und bezwang Vollenweider sicher zum 1:1. Zwei Minuten später hatte Root Glück, als Silvan Schelbert mit seinem Kopfball nur die Querlatte traf.

Die zweite Halbzeit ging wieder furios los: Nach knapp vier Minuten patzte die Muotathaler Defensive ein zweites Mal, wieder profitierte Schenk, der vor Vollenweider an den Ball kam und pfannenfertig auf Theiler flankte. Dieser hatte keine Mühe, die Kugel zum 2:1 über die Linie zu drücken. Von nun an wars ein Kampf auf Biegen und Brechen. Die Platzherren liessen hinten zwar weniger zu als in der ersten Halbzeit, taten sich vorne mit dem Kreieren von Torgefahr jedoch ebenfalls sehr schwer. Der Muotathaler Ausgleich nach 66 Minuten – Captain Marcel Gwerder traf mit einem Flachschuss – war eindeutig verdient, aber aus Rooter Sicht unglücklich, da Barmettler mit den Fingerspitzen noch dran war. Als dann Schenk nach 71 Minuten mit seiner zweiten gelben Karte vom Platz flog, deutete alles auf einen FCM-Sieg hin, doch die Gäste stellten sich in Strafraumnähe zu ungeschickt an, operierten oft mit hohen Bällen, statt ihr Glück auf dem Rasen zu suchen. So brachte Root das Remis letztlich trotz 20-minütiger Unterzahl ins Trockene. Zweifellos ein wertvoller Punkt für die Coray-Truppe, gerade in Anbetracht der aktuell sehr kritischen Personalsituation. Am Samstag, 7. April (18.30 Uhr), gehts zum Zweitplatzierten Zug 94.

SK Root: J. Barmettler; Bucher, Milojicic, Imfeld, Dani Bühler; Wigger, Neves, Theiler, Meierhans; Schenk, Marku. (S. Barmettler, Nico Bühler, Konjevic)

Tore: 17. Silvan Schelbert 0:1, 30. Schenk 1:1, 49. Theiler 2:1, 66. Marcel Gwerder 2:2.

Matchballspender: Podologie Daniela Schenk, Root; swisspro AG, Roger Bühler, Root; Maler Christen GmbH, Root; Aeschbach Chocolatier, Root; Raiffeisenbank Luzern; LU-Sicherheitsdienst GmbH, Baar; Newimport AG, Hergiswil.